Lennart Karl hat in dieser Saison den Durchbruch beim FC Bayern geschafft. Der Youngster darf sich nun offenbar über eine Nominierung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft freuen.
Wie "Bild" und "Sky" berichten, soll Karl im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann stehen.
Der 38-Jährige wird sein DFB-Aufgebot für die kommenden Länderspiele gegen die Schweiz (27. März, live im Free-TV bei RTL) und Ghana (30. März) am Donnerstag offiziell verkünden.
Zuletzt hatte sich bereits Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus für den Youngster des FC Bayern stark gemacht. Der TV-Experte würde Karl "auf jeden Fall" für die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer nominieren, sagte der 64-Jährige gegenüber dem "kicker".
Karl habe etwas, "das vielleicht kein anderer Spieler in der Mannschaft hat: die Unbekümmertheit, die Frechheit, die Qualität", zählte Matthäus auf.
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Karl startet beim FC Bayern durch
Karl hat in der laufenden Saison den Durchbruch beim FC Bayern geschafft. Der offensive Mittelfeldmann kommt bislang auf sieben Tore und fünf Vorlagen in 33 Pflichtspieleinsätzen.
Für ihn zähle "einzig, bei Bayern alles zu geben – nur dann kann ich auf eine Nominierung hoffen", sagte Karl dem "kicker" im Februar angesprochen auf eine mögliche WM-Teilnahme. "Wer nicht auf so etwas hofft, hat im Fußball nichts verloren", machte der 18-Jährige in diesem Zusammenhang deutlich.
Unklar ist aktuell noch, ob Karls Teamkollege Jamal Musiala rechtzeitig für die bevorstehende Länderspielpause fit wird. Der 23-Jährige laboriert momentan an einer Schmerzreaktion am linken Sprunggelenk.
"Ich werde mit Julian Nagelsmann mal telefonieren - das habe ich absichtlich noch nicht gemacht, dass ich sagen kann, es ist noch nicht passiert. Wir haben die gleichen Interessen: Wir wollen beide einen topfitten Jamal Musiala bekommen. Wenn er Top-Leistung für Bayern zeigt, wird er das auch für Deutschland tun. Er wird auf sein Top-Niveau zurückkehren, das ist eine Frage der Zeit. Aber wir haben eins zu eins die gleichen Prioritäten", sagte Bayerns Trainer Vincent Kompany auf der Münchner Pressekonferenz am Dienstag.











