Inzwischen steht der Abschied von Niklas Süle von Borussia Dortmund im Sommer fest. Klar ist auch, wie viel das letztlich missratene Gastspiel des Top-Verdieners den BVB unter dem Strich gekostet hat.
Die - aus Dortmunder Sicht erschreckende - Rechnung machen die gewöhnlich gut informierten "Ruhr Nachrichten" auf: Das Regionalblatt beziffert die Kosten für Süles vierjährige BVB-Zeit auf knapp 60 (!) Millionen Euro.
Hineingerechnet sind die angeblich zehn Millionen Euro Handgeld, die der heute 30-Jährige im Sommer 2022 bei seinem ablösefreien Wechsel vom FC Bayern zur Borussia kassierte, zudem bis zu zwölf Millionen Euro Gehalt pro Saison, sowie weitere Prämienzahlungen.
Bitter aus BVB-Sicht: Einen sportlichen Mehrwert bot Süle seinem Noch-Arbeitgeber kaum. 108 Pflichtspiele mit drei Toren und fünf Vorlagen im schwarz-gelben Trikot stehen in seiner Statistik.
Immer wieder warfen Verletzungen den 49-maligen Nationalspieler zurück. Hinzu kamen die ständigen Diskussionen um Süles Fitness respektive seine mangelnde Fitness.
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Im Umfeld des BVB dürfte dem gebürtigen Frankfurter kaum jemand eine Träne nachweinen. Auch TV-Experte Didi Hamann fand zuletzt deutliche Worte.
Bei "Sky" unkte er, Süles BVB-Engagement sei "eine große Enttäuschung" gewesen. "Er kam ablösefrei, wurde scheinbar Topverdiener bei Dortmund, und da muss man ganz klar sagen: Das war eine einzige Enttäuschung."
BVB: Ricken verkündet Trennung von Süle und Özcan
Die Trennung von Süle und auch von Salih Özcan nach Ablauf ihrer Verträge am Saisonende hatte zuvor Sport-Geschäftsführer Lars Ricken verkündet.
"Wir haben in dieser Woche mit beiden sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns sowohl mit Niklas als auch mit Salih gemeinsam darauf verständigt, am Saisonende getrennte Wege zu gehen" sagte er den "Ruhr Nachrichten".
Eine Überraschung war dieser Schritt nicht mehr.





























