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Spring-Spaß

So viele Kalorien verbrennt Trampolinspringen

Trampolinspringen ist weit mehr als nur ein Kinderspaß.
Trampolinspringen ist weit mehr als nur ein Kinderspaß.
Foto: © Imago/Westend61
18. März 2026, 11:12

Springen macht Spaß und kann ordentlich Kalorien verbrennen. Wie effektiv ist das Training wirklich und für wen lohnt es sich?

Wie viele Kalorien verbrennt Trampolinspringen?

Trampolinspringen gilt als überraschend effektives Work-out. Je nach Intensität, Körpergewicht und Trainingsdauer können beim Springen etwa zwischen fünf und zehn Kalorien pro Minute verbrannt werden.

Das bedeutet: In einer halben Stunde Training kommen schnell 150 bis 300 Kalorien zusammen – bei intensiven Einheiten sogar mehr. So geht die AOK Krankenkasse von 250 und 800 Kalorien pro Stunde aus. Entscheidend ist dabei vor allem, wie aktiv gesprungen wird: Lockeres Federn verbraucht deutlich weniger Energie als dynamische Sprungfolgen oder Intervalltraining.

Warum das Training so effektiv ist

Das Training auf dem Trampolin beansprucht nahezu den ganzen Körper. Beine, Rumpf und sogar die Tiefenmuskulatur arbeiten gleichzeitig, um die Balance zu halten. Laut der AOK verbessert das dynamische Training die Ausdauer, Koordination und das Gleichgewicht. Gleichzeitig werden Gelenke geschont, da die elastische Fläche die Aufprallkräfte abfedert.

Welche Trampolin-Modelle für wen am besten passen

Nicht jedes Trampolin ist gleich – je nach Ziel und Fitnesslevel lohnt sich ein genauer Blick auf die unterschiedlichen Modelle.

Die Wahl hängt letztlich davon ab, ob der Fokus eher auf sanftem Training, Sicherheit oder sportlicher Herausforderung liegt.

Checkliste: Für wen eignet sich das Training – und für wen nicht?

Obwohl das Trampolin als Allround-Talent gilt, ist es nicht für jeden die richtige Wahl. Eine kurze Einordnung hilft bei der Entscheidung:

Ideal geeignet für:

  • Abnehmwillige: Durch den hohen Kalorienverbrauch und die Aktivierung des Stoffwechsels schmelzen Kilos besonders effizient.

  • Büroarbeiter: Das Schwingen lockert Verspannungen, stärkt die Rumpfmuskulatur und hilft aktiv gegen Rückenschmerzen durch langes Sitzen.

  • Senioren: Sanftes Schwingen verbessert die Balance und Mobilität, was maßgeblich zur Sturzprävention beiträgt.

Eher ungeeignet (oder nur nach Rücksprache) für:

  • Akute Verletzungen: Bei frischen Bandscheibenvorfällen, Entzündungen oder nach Operationen am Bewegungsapparat ist Vorsicht geboten.

  • Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Da das Training den Puls sehr schnell in die Höhe treiben kann, sollten Patienten mit instabilem Bluthochdruck vorab ärztlichen Rat einholen.

  • Schwangere: Aufgrund der hormonell bedingten Lockerung von Bändern und der Belastung des Beckenbodens wird ab dem zweiten Trimester meist vom Springen abgeraten.

  • Kleinkinder unter sechs Jahren: Experten warnen vor Garten-Trampolinen für die Jüngsten, da deren Knochenbau und Motorik oft noch nicht stabil genug für die unkontrollierten Kräfte sind.

Fazit: Effektiv und unterschätzt

Trampolinspringen verbindet Spaß mit einem ernstzunehmenden Trainingseffekt. Wer regelmäßig springt, kann nicht nur Kalorien verbrennen, sondern auch Koordination und Ausdauer verbessern – und das oft mit weniger Belastung für die Gelenke als bei vielen anderen Sportarten.

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