Spektakuläre Stadion-Pläne bei Borussia Dortmund: Der BVB plant offenbar eine massive Aufstockung der Zuschauerkapazität - allerdings nicht im Signal Iduna Park.
Stattdessen geht es um das altehrwürdige Stadion Rote Erde im Schatten des ehemaligen Westfalenstadions, das derzeit nur für 9.500 Zuschauer zugelassen ist.
Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" arbeitet der BVB aber darauf hin, dass dort künftig rund 20.000 Menschen den Spielen der U23 und des Frauen-Teams beiwohnen können.
"Im ersten Schritt haben wir die Rote Erde zukunftsfähig aufgestellt und befinden uns aktuell in Gesprächen mit der Stadt, um die Kapazität der Roten Erde möglicherweise noch einmal zu erweitern", erklärte der neue Klub-Boss Carsten Cramer gegenüber dem vereinsnahen Blatt.
Ziel des BVB sei es, in der traditionsreichen Spielstätte "gelegentlich auch vor 15.000 oder mehr Zuschauern spielen zu können", betonte der Sprecher der Dortmunder Geschäftsführung.
Dem Bericht zufolge droht dem BVB aber ein kompliziertes Vorgehen, weil die Rote Erde unter Denkmalschutz steht. Abstimmungen mit der Stadt Dortmund, der das Stadion gehört, sowie der Polizei und der Feuerwehr mit BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos laufen demnach.
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"Da die Voraussetzungen des Stadions Rote Erde für die Austragung von Leichtathletik-Wettkämpfen ausreichen, gibt es städtischerseits keinen Anlass und keine Überlegungen, die Kapazität des Stadions zu vergrößern", reagierte die Stadt Dortmund in einer Stellungnahme auf die vermeintlichen BVB-Pläne.
Die Rote Erde wurde im Juni 1926 eröffnet und war ab 1937 die Heimspielstätte der ersten Mannschaft des BVB. 1974 zogen die Schwarz-Gelben dann ins zur WM neu gebaute Westfalenstadion um.





























