Der Wechsel von Mittelfeldspieler Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach zu RB Leipzig sorgte für Aufsehen. Nun kommen neue Details zum Wechsel des U-Nationalspielers ans Licht.
Wie die "Sport Bild" berichtet, waren sich die Gladbacher durchaus bewusst, dass kein Verein die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen zahlen würde. Demnach ließ man sich auf Verhandlungen mit den Sachsen ein, die nach einem Ersatz für den im Sommer abwandernden Xaver Schlager suchten.
Nachdem man sich offenbar schon im vergangenen Sommer bei der U21-EM ein gutes Bild von Reitz verschaffte hatte, fiel die Wahl von RB im Winter endgültig auf den 23-Jährigen.
Seinen Preis drückten die Roten Bullen noch auf 18 Millionen Euro. Eine Summe, die durch verschiedene Klauseln noch um fünf Millionen ansteigen kann. Allerdings sind diese Klauseln laut der "Sport Bild" eher nach dem Leipziger Gusto verhandelt.
So werden knapp die Hälfte der fünf Millionen Euro erst nach einem Titel der Leipziger fällig. Und auch die andere Hälfte der Bonuszahlungen sind an Erfolge geknüpft. Dabei geht es offenbar im Wesentlichen um das Erreichen der Champions League und den Spielanteil von Reitz auf diesem Wege.
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Reitz droht Fan-Wut
Für weitere Millionen müssten die Gladbacher also den Leipzigern die Daumen drücken. Etwas, was vor allem den Fans vom Niederrhein alles andere als leicht fallen wird. In den letzten Jahren gab es immer wieder Proteste der Fohlen-Anhänger gegen RB Leipzig. Der unrühmliche Höhepunkt: Ein Buttersäure-Angriff auf einen Leipziger Fanzug.
Einer der Auslöser war der Amtsantritt des ehemaligen Managers Max Eberl, der Gladbach auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen verließ und nach seiner Pause bei den Leipzigern anheuerte.
Man darf also gespannt sein, wie die Gladbacher Fans im Stadion auf Reitz reagieren werden. Allerdings haben die Anhänger in dieser Woche wohl ein anderes Feindbild. Am Samstag geht es für die Borussia nämlich zum Derby nach Köln.












