Übereinstimmenden Medienberichten zufolge plant die SG Flensburg-Handewitt, sich im rechten Rückraum grundlegend zu verändern. Mit Viggó Kristjánsson vom HC Erlangen ist der Wunschspieler der Norddeutschen offenbar auserkoren. Aber auch ein deutscher Handball-Nationalspieler soll mit dem Top-Klub über einen Wechsel verhandeln.
Wie die dänischen Online-Portale "Rygtebors" und "handballtransfer.dk" vermelden, ist Renard Uscins in den Fokus der SG Flensburg-Handewitt gerückt. Aktuell steht der Linkshänder noch beim HBL-Rivalen TSV Hannover-Burgdorf unter Vertrag. Erst vor rund einem Jahr hatte er sein Arbeitspapier in der niedersächsischen Landeshauptstadt bis 2027 verlängert.
Dass die Zusammenarbeit zwischen dem 23-Jährigen und dem European-League-Teilnahmer über die Saison 2026/27 fortgesetzt wird, ist wohl aber eher unwahrscheinlich. Die Gespräche über einen Wechsel des wurfgewaltigen Nationalspielers sind offenbar bereits in vollem Gange. Uscins soll ab 2027 gemeinsam mit Viggó Kristjánsson den rechten Rückraum der SG bilden, heißt es.
Bedient sich Flensburg gleich doppelt in der HBL?
Der 32-Jährige, der aktuell noch für die HC Erlangen in der Bundesliga auf dem Feld steht, soll demnach bereits 2026 an die Förde geholt werden. Laut "Sport Bild" gibt es Gerüchte über eine Ausstiegsklausel im kommenden Sommer, die dem Isländer einen Abgang aus Franken für rund 200.000 Euro ermöglich soll. Eine Option, die die SG wohl ziehen will.
"Rygtebors" hatte in der vergangenen Wochen mit einem Post auf Instagram für Aufsehen gesorgt, der zeigt, wie Kristjánsson für Gespräche über seinen Transfer, der wohl spätestens nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2027 über die Bühne gehen wird, in Flensburg weilt. Der Rückraumakteur spielt seit 2019 in der HBL, stand zuvor bereits bei Leipzig und Wetzlar unter Vertrag.
Bedarf im rechten Rückraum hat die SG Flensburg-Handewitt jedenfalls, da Weltmeister Niclas Kirkelökke seine Rückkehr in die dänische Heimat für Sommer 2027 bereits angekündigt hat.


























