Nach mehr als 14 Monaten Abstinenz gab das norwegische Biathlon-Talent Gro Randby in Otepää unlängst ihr Comeback im Weltcup-Team der Nordeuropäer. Obwohl die 23-Jährige nicht gerade brillierte, sollte beim Saisonfinale in Oslo die nächste Chance bei der Elite der Skijägerinnen erfolgen - daraus wird nun nichts.
Nach zwei überragenden IBU-Cup-Wochen in Lake Placid wurde die norwegische Biathletin Gro Randby zuletzt mit dem Wiederaufstieg in den Weltcup belohnt. Randby gehörte zum insgesamt zwölfköpfigen Aufgebot, das im estnischen Otepää an den Start ging. Als 60. des Sprints und 48. des Verfolgers konnte Randby zwar nicht an ihre Erfolge im IBU-Cup anknüpfen, beim Abschluss des Biathlon-Weltcup-Winters in Oslo sollte es allerdings dennoch die nächste Chance geben. Randby verkündete am Dienstag allerdings, dass sie krankheitsbedingt verzichten muss.
"Sonne und Skifahren werden leider durch Paracetamol und Ibuprofen ersetzt", schrieb die Mixed-Staffel-Goldmedaillengewinnerin bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2024 auf Instagram. "Mein Vater muss noch etwas länger auf mein Debüt am Holmenkollen warten."
Biathlon-Talent hat Pech in der Vorbereitung
2024/25 tauchte Randby erstmals im Weltcup auf, wo sie bei neun Starts immerhin fünfmal in die Punkte laufen konnte. Vor heimischem Publikum durfte Randby ihr Glück allerdings noch nie im Weltcup versuchen. Die nächste Chance dazu wird sich nun auch erst 2026/27 eröffnen.
Im Winter 2025/26 wollte Randby dann eigentlich voll angreifen, doch mitten in der Vorbereitung erlitt sie nach einem Insektenbiss die sogenannte "Kissing Bug"-Krankheit, die sie für mehrere Monate außer Gefecht setzte. Erst Ende Januar kehrt sie ins B-Aufgebot des norwegischen Verbandes zurück.
Mit zwei Siegen, einem zweiten und einem dritten Platz beim IBU-Cup in Lake Placid empfahl sich Randby zuletzt wieder für den Weltcup.

