Die bitterböse 0:2-Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten FSV Mainz 05 machten bei Bundesligist Werder Bremen die Hoffnungen auf eine nachhaltige Trendwende schnell wieder zunichte. Werder steckt als Tabellen-15. weiter mitten im Abstiegskampf und hat zudem wichtige Personalfragen zu klären. Im Sommer wird es auf der Führungsebene eine erste Veränderung geben.
So zumindest heißt es in einem jüngsten Medienbericht. Im Fokus steht vor allem das Bremer Führungstrio um Geschäftsführer Clemens Fritz, Leiter Profifußball Peter Niemeyer und Kaderplaner Johannes Jahns, welches für die Zusammenstellung der Bundesliga-Mannschaft in dieser Saison verantwortlich ist.
Während Fritz nach Angaben der "Bild" trotz der Krise Rückendeckung aus dem Aufsichtsrat erhält und auch Niemeyer offenbar vorerst im Amt bleiben kann, verdichten sich die Anzeichen, dass es nach Saisonende ohne Jahns am Osterdeich weitergehen wird.
Laut dem Zeitungsbericht steht der Kaderplaner intern besonders schwer in der Kritik. Ihm wird unter anderem die Verantwortung für gravierende Fehler in der Transferpolitik zugeschrieben, unter anderem bei der Verpflichtung von Naby Keita und gleich mehreren missglückten Leihgeschäften.
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Clemens Fritz sitzt wohl noch fest im Sattel
Nach "Bild"-Informationen soll Jahns zum Sommer bei Werder Bremen entlassen werden. Ob er intern versetzt wird oder den Verein komplett verlässt, soll aber noch offen sein.
Auch die Arbeit von Peter Niemeyer als Leiter Profifußball wird kritisch gesehen. Der frühere Erfolgsmanager aus Münster konnte sich bislang angeblich noch nicht die nötige Autorität inerhalb der Profi-Mannschaft erarbeiten. Der Kontakt zum Team gilt als gestört, wichtige Entscheidungen werden häufig an Clemens Fritz weitergegeben.
Trotz der lauten Kritik rund um den Traditionsverein bleibt der Werder-Geschäftsführer selbst vorerst unangetastet. Selbst im Falle eines Abstiegs scheint ein Verbleib von Fritz möglich.





























