Das schwedische Biathlon-Team setzt beim Weltcupfinale in Oslo auf eine Rückkehrerin, die lange auf eine Berufung hat warten müssen. Bei den Herren wird ein Top-Talent für seine starken Leistungen belohnt.
Seit ihrem letzten Weltcup-Einsatz sind nicht weniger als vier Jahre vergangen, nun steht Emma Nilsson aus Schweden vor dem lang ersehnten Comeback. Die 32-Jährige steht im Aufgebot für die letzten Weltcup-Rennen am Holmenkollen, wie der Verband mitteilte.
Nilsson hatte im Winter 2014 ihr Debüt im Weltcup gegeben, in der Weltspitze konnte sie sich aber anschließend nicht etablieren. Ihren bis dato größten Erfolg feierte sie bei der Europameisterschaft von 2019, als sie mit der Mixed-Staffel Gold gewann.
In den vergangenen Jahren kam sie nur noch im zweitklassigen IBU Cup zum Zug, schloss die Gesamtwertung in diesem Jahr als Sechste ab - ihr bislang bestes Ergebnis. Dadurch erhalten die Schweden nun in Norwegen einen zusätzlichen Startplatz, der direkt an Nilsson weitergereicht wird.
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Über ihre Nominierung für den Weltcup in Oslo (19. bis 22. März) freut sie sich nun besonders. "Es fühlt sich großartig an, wieder bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Ich hatte eine wirklich gute Saison und freue mich darauf, in Oslo an der Startlinie zu stehen", wird die Skijägerin in einer Mitteilung des Verbands zitiert.
Top-Talent wird belohnt: Schweden nominiert Weltcup-Debütanten
Ebenfalls in den schwedischen Frauen-Kader wurden berufen: Anna-Karin Heijdenberg, Anna Magnusson, Ella Halvarsson, Elvira Öberg, Hanna Öberg und Linn Gestblom.
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Bei den Männern stehen Henning Sjökvist, Jesper Nelin, Malte Stefansson, Martin Ponsiluoma, Philip Lindkvist Flötten, Sebastian Samuelsson und Viktor Brandt im Aufgebot. Flötten hatte sich mit seinem guten Abschneiden bei der Junioren-Weltmeisterschaft am Arber mit drei Medaillen einen Startplatz in Oslo verdient. Ihm winkt beim Sprint am Freitag das Weltcup-Debüt.
"Ich habe lange und hart dafür gearbeitet. Ich freue mich riesig darauf, am Freitag in Oslo an der Startlinie zu stehen", so der 19-Jährige.



