Am Wochenende steigt das letzte Rennen im Biathlon-Weltcup. Das deutsche Team um Justus Strelow reist mit ambitionierten Zielen nach Oslo. Er weiß: Es wird zum Abschluss nochmal richtig hart.
Das Biathlon-Finale im Weltcup steht vor der Tür. Zwischen dem 19. und 22. März stehen die letzten Wettbewerbe der Saison auf dem Programm.
Der Deutsche Skiverband (DSV) schickt 14 Athletinnen und Athleten zum Holmenkollen. Das Männer-Aufgebot wird angeführt von Philipp Nawrath, nominiert wurden zudem Lucas Fratzscher, Philipp Horn, Leonhard Pfund und Justus Strelow.
"Jetzt geht es direkt weiter nach Oslo zum Saisonfinale. Ich hoffe vor allem, dass wir dort wieder etwas beherrschbarere Bedingungen haben", blickt Strelow voraus. Er hofft insbesondere in einem Bereich auf Verbesserung: "Dann möchte ich am Schießstand noch einmal ein paar richtig ordentliche Rennen abliefern."
In Norwegen erwarten die DSV-Athleten harte Bedingungen. "Ansonsten weiß man ja: In Oslo ist es immer ein echter Kampf. Die Strecke ist anspruchsvoll, und am Ende geht es eigentlich allen Athleten ziemlich gleich - es tut weh." Strelow hofft, "dass es mir an dem Wochenende vielleicht ein kleines bisschen weniger weh tut als den anderen. In jedem Fall freue ich mich sehr auf den Saisonabschluss und darauf, die letzten Rennen noch einmal in vollen Zügen zu genießen."
Voigt freut sich aufs gute Wetter
Das sechsköpfige Aufgebot der Frauen besteht aus Marlene Fichtner, Selina Grotian, Janina Hettich-Walz, Julia Kink, Julia Tannheimer und Vanessa Voigt.
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Läuferisch fühle ich mich aktuell sehr gut, meine Form passt. Jetzt kommt es vor allem darauf an, am Schießstand wieder konsequent zu arbeiten und dort sauber durchzukommen", sagte Voigt. Immerhin die Wetteraussichten passen voraussichtlich: "Ich habe schon vor ein paar Tagen einen Blick auf das Wetter geworfen, und es scheint, als ob der Wind diesmal keine große Rolle spielen wird. Das kommt mir natürlich entgegen, weil ich dann hoffentlich mein gewohntes Schießen umsetzen kann."
In Oslo geht es für den DSV auch unter anderem darum, den fünften Platz im Nationencup der Damen zu verteidigen. In Otepää konnte man den Vorsprung auf Finnland "deutlich ausbauen", freute sich Sportchef Felix Bitterling: "Deshalb fahren wir in dieser Hinsicht relativ entspannt zum Saisonfinale, wollen dort aber natürlich trotzdem einen guten Sprint zeigen, um uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Verfolgungsrennen zu erarbeiten und im Idealfall viele Athletinnen und Athleten im abschließenden Massenstart dabei zu haben."

