Der FC Schalke 04 hat am vergangenen Sonntag einen schon sicher geglaubten Heimsieg gegen Hannover 96 noch aus der Hand gegeben, nach einer 2:0-Führung am Ende nur 2:2-Unentschieden gespielt. Der große Gamechanger passierte in der 52. Minute, als Stürmerstar Edin Dzeko beim Stand von 2:0 mit glatt Rot vom Platz gestellt wurde. Eine Entscheidung des Schiedsrichters, die S04-Legende Klaus Fischer gehörig auf die Palme brachte.
Der Rekordtorschütze des FC Schalke 04 führte in dem YouTube-Format "Fussball Legenden Talk" zunächst aus, was seiner Ansicht nach genau passiert war in der Szene, als Edin Dzeko seinen Hannoveraner Gegenspieler Husseyn Chakroun mit der Sohle am Oberkörper getroffen hatte.
"Wer Fußball gespielt hat und solche Szenen mal mitgemacht hat: Das war keine Absicht, er konzentriert sich nur auf den Ball und berührt ihn. Es passiert ja nichts", so Fischer über die Situation kurz nach der Pause, die für die lange Unterzahlphase der Gelsenkirchener im zweiten Durchgang sorgte.
Einmal in Rage, holte der 76-Jährige zur Generalkritik am Videoassistenten aus, der seiner Ansicht nach noch immer viel zu viele Fehler mache: "In dem sogenannten Keller sind Leute, die überhaupt keine Ahnung haben. Bei diesen Platzverweisen: Wo gucken die eigentlich hin? Die brauchen schon eine halbe Stunde und entscheiden dann immer noch falsch!"

Fischer will den VAR am liebsten abschaffen
Laut Fischer hätten "diese Leute" im Kölner Keller "nie Fußball gespielt. Die können das gar nicht einschätzen".
Der Fußball habe in den vergangenen Jahren seit Einsatz des Videoassistenten eine schlechte Entwicklung genommen. Fischer forderte daher nicht weniger als die Abschaffung des VAR: "Man müsste diesen Keller zuschütten. Nein, zubetonieren! Das sind Entscheidungen, die dürfen nicht wahr sein! Das regt mich auf", polterte der ehemalige Nationalspieler.





























