Formel-1-Team Ferrari unterstreicht auch im zweiten Saisonrennen die gute Form. Lewis Hamilton holt für die Roten erstmals ein Podium. Teamchef Frederic Vasseur lobt, aber warnt auch vor der Mercedes-Stärke.
Ferrari hat sich vorerst als zweite Kraft in der Formel 1 2026 etabliert. Beim zweiten Rennen in China hielten die Scuderia-Piloten kurzzeitig mit, lieferten sich Rad-an-Rad-Duelle mit den Silberpfeilen. Auch wenn es schlussendlich für Mercedes nicht reichte, landete Lewis Hamilton zum ersten mal im Ferrari-Fahrer dem Podiumsplatz, gefolgt von Teamkollege Charles Leclerc.
Teamchef Fred Vasseur lobte den Einsatz beider Fahrer und des gesamten Teams. "Insgesamt war es ein positives Wochenende, und ich freue mich für Lewis, denn dieses erste Podium mit Ferrari ist ein wichtiger Schritt für ihn", sagte er und betonte, dass das Team weiterhin darauf fokussiert sei, den Rückstand auf den Hauptkonkurrenten zu verkürzen.
Formel 1: Ferrari will sich an Mercedes heranrobben
"Natürlich sind wir noch weit von Mercedes entfernt und müssen in den kommenden Wochen sehr hart arbeiten. Wir arbeiten an allen Elementen unseres Pakets, auch wenn es beim Antrieb etwas schwieriger ist, da dieser derzeit eingefroren ist. Daher müssen wir in anderen Bereichen Fortschritte erzielen."
Vasseur hob zudem Leclercs starke Leistung und die Spannung hervor, die durch diesen teaminternen Kampf entstanden war. "Auch Charles hatte ein positives Wochenende, und das Duell zwischen unseren beiden Fahrern war so spannend, dass ich sogar meinen Puls überprüfen musste", verriet Vasseur.
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Trotz der harten Duelle stellte er klar, dass eine Teamorder absolut nicht zur Debatte stand. "Ich vertraue beiden und wollte sie nicht bitten, die Positionen einzufrieren, denn das wäre unfair gewesen. Sie sind Profis, und der heutige Kampf war gut für das Team und gut für den Sport."



