Haas-Pilot Oliver Bearman ist beim Formel-1-Rennen in Shanghai nur knapp einem heftigen Unfall entgangen.
"Ich hatte wirklich Glück. Ganz ehrlich: Ich bin froh, hier überhaupt stehen zu können. Das hätte ein Monster-Crash werden können", sagte der 20 Jahre alte Brite im Anschluss.
Was war passiert? Schon in der ersten Runde verlor Isack Hadjar im Red Bull die Kontrolle über seinen Wagen, direkt vor Bearman, der im letzten Moment ausweichen konnte und dabei sogar kurz die Strecke verließ.
"Ich hatte eine wirklich gute erste Runde. Dann hat sich Isack vor mir gedreht und das Auto verloren", sagte Bearman. "Im nächsten Moment ist er plötzlich quer. Ich musste innerhalb von einer Zehntelsekunde entscheiden."
Danach musste der Ferrari-Nachwuchsmann erst einmal das Feld durchpflügen. "Ich glaube, ich war danach irgendwo auf Platz 14. Da dachte ich nur: Das wird ein langer Tag."
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Dieser hatte für Bearman allerdings ein Happy End: Am Ende des Rennens landete er auf einem starken fünften Rang - eine "fantastische" Ausbeute, wie er bekannte.
Drei Plätze dahinter überquerte Hadjar letztlich die Ziellinie - trotz des frühen Schocks. "Es kam völlig unerwartet. Das Auto ist einfach ausgebrochen", sagte der neue Teamkollege von Max Verstappen.
Formel 1: Oliver Bearman äußert Wind-Verdacht
Genauso wie bei Bearman war auch von Hadjar eine schnelle Hand gefragt. "Ich hatte nicht einmal Zeit, irgendeine Gegenreaktion zu zeigen. Das Ding hat sich einfach gedreht und das war's", schilderte der 21-Jährige.
Auch danach war sein Auto keineswegs pflegeleicht. "Ich habe das ganze Rennen über damit gekämpft", sagte Hadjar.
Bearman verdächtigte zudem den starken Wind auf dem Shanghai International Circuit, einen Anteil an dem Vorfall gehabt zu haben.
"Diese Kurve war das ganze Rennen über sehr knifflig. Der Wind war heute überall auf der Strecke zu spüren. Die Balance war ständig anders", sagte der Haas-Pilot.



