Auf der Torwart-Position ist der FC Bayern aktuell dünn besetzt. Im Topspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) stand für den Rekordmeister am Samstag mit Sven Ulreich die nominelle Nummer drei zwischen den Pfosten. Und auch der Routinier ist nun wohl angeschlagen.
Nur wenige Tage vor dem Achtelfinalrückspiel in der Champions League gehen dem FC Bayern womöglich die Torhüter aus. Denn nach dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen klagte nun auch Sven Ulreich über Beschwerden.
"Ich habe ein bisschen was gespürt im Oberschenkel. Ich hoffe, nichts Schlimmeres", sagte der Keeper bei "DAZN", nachdem er zuvor zum ersten Mal in dieser Saison als Backup für Manuel Neuer und Jonas Urbig eingesprungen war.
Den letzten Abstoß der Partie konnte Ulreich nicht mehr selbst ausführen. Seine beiden Torwartkollegen hatten das Gastspiel im Rheinland verletzungsbedingt komplett verpasst.
Neuer laboriert aktuell erneut an einem Muskelfaserriss in der Wade. Da es sich um wiederkehrende Probleme handelt, sind die Verantwortlichen beim FC Bayern derzeit im Umgang mit dem 39-Jährigen besonders sensibel. Kompany deutete kürzlich an, dass der Stammkeeper erst nach der Länderspielpause Ende März zurückkehren wird.
Wer spielt für den FC Bayern in der Champions League?
Urbig hatte sich derweil unter der Woche beim Champions-League-Spiel in Bergamo am Kopf verletzt. In der letzten Spielminute war der Schlussmann heftig mit Gegenspieler Nikola Krstovic kollidiert und hatte sich dabei eine Gehirnerschütterung zugezogen. Er soll zumindest in den nächsten Tagen ins Mannschaftstraining zurückkehren.
Offen ist, wer das Bayern-Tor im Rückspiel gegen Atalanta hüten würde, falls keiner der drei arrivierten Kräfte bis Mittwochabend fit werden sollte. In Leverkusen saß der 16-jährige Leonard Prescott als Ersatzmann auf der Bank.
Trotz der Verletzungssorgen blickte Ulreich am Abend zufrieden auf seinen Arbeitstag zurück. "Wenn man lange nicht spielt, so wie ich, ist es natürlich etwas anderes als im Training. Da sind andere Abstände, andere Situationen – da braucht man ein paar Minuten, um wieder reinzukommen. Am Ende war ich dann, glaube ich, gut im Spiel drin und es hat auch Spaß gemacht", resümierte er seinen ersten Bundesligaeinsatz seit September 2024.






























