Borussia Dortmund trennt sich im Sommer nach Ablauf ihrer Verträge von Salih Özcan und Niklas Süle - in beiden Fällen eine richtige Entscheidung vom BVB, findet der frühere Nationalspieler Didi Hamann.
"Özcan hat kaum eine Rolle gespielt. Auch Süle war in seiner Zeit dort eine große Enttäuschung. Er kam ablösefrei, wurde scheinbar Topverdiener bei Dortmund, und da muss man ganz klar sagen: Das war eine einzige Enttäuschung", sagte Hamann bei "Sky".
Ebenfalls fest steht der Abgang von Julian Brandt, dessen BVB-Kontrakt genauso wie der von Özcan und Süle endet. "Da gab es auch immer wieder Diskussionen: Soll er bleiben, soll er nicht? Da hat man die richtige Entscheidung getroffen", sagte Hamann. "Für beide Seiten ist das besser, weil er woanders vielleicht noch einmal zwei, drei richtig gute Jahre haben kann, obwohl er eine gute Saison spielt."
BVB-Coach Niko Kovac betonte am Rande des Bundesligaspiels gegen den FC Augsburg, die nun getroffenen Personal-Entscheidungen hätten keinen Einfluss auf seine Aufstellungen.
"Das, was drumherum passiert mit Spielern, die vielleicht gehen oder nicht gehen, ist unwichtig. Wir haben noch Ziele, wir haben noch neun Spiele zu spielen und müssen noch einige Punkte sammeln. Bis jetzt haben wir noch nichts erreicht", sagte der 54-Jährige.
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Neuzugänge beim BVB? Niko Kovac spielt auf Zeit
In Sachen Neuzugänge wollte sich Kovac noch nicht in die Karten schauen lassen.
"Ich verstehe, dass Sie das fragen, aber wir haben noch neun Spieltage. Lassen Sie uns erst einmal das Spiel heute spielen beziehungsweise die Ziele erreichen, die wir erreichen wollen. Danach können wir über alles reden", erklärte der BVB-Übungsleiter.
Bislang hat die Borussia mit Kaua Prates (18) sowie Justin Lerma (18) nur zwei Talente für die kommende Saison verpflichtet.
Weitere externe Zugänge sind nicht in trockenen Tüchern oder zumindest nicht offiziell vermeldet worden.





























