Bei Borussia Dortmund geht es für Julian Brandt im Sommer nicht mehr weiter. Kehrt der Mittelfeldspieler vom BVB zurück zu seinem Ex-Verein Bayer Leverkusen?
"Wir haben auf der Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich in den nächsten Jahren hervorragend entwickeln wird. Von daher wird Julian kein Thema bei uns sein", sagte Sportchef Simon Rolfes am Sonntagvormittag in der "Sport1"-Sendung "Doppelpass".
Der Bayer-Macher sagte weiter: "Julian hat damals das Gefühl gehabt, dass er vielleicht nicht mit uns in der Lage ist, Titel zu gewinnen. Dann ist er zu Borussia Dortmund gegangen, wo wir ihn gern behalten hätten."
Hinzu kommt: "Ich habe immer gesagt, dass ich grundsätzlich bei Rückholaktionen ehemaliger Spieler skeptisch bin", sagte Rolfes - und nannte ausdrücklich nur zwei Ausnahmen: Kai Havertz und Florian Wirtz.
Leverkusens Klub-Boss Fernando Carro hatte zuvor erklärt, einer Rückkehr Brandts nicht im Wege zu stehen - im Gegenteil.
"Ich finde Julian Brandt sensationell", sagte der 61-Jährige am Samstag vor dem Bundesligaduell der Werkself gegen den FC Bayern beim Streamingdienst "DAZN".
Carro betonte jedoch, dass der Ball in der Causa Brandt bei Rolfes liege. "Wenn Simon den will, werde ich ihn auf jeden Fall unterstützen", bekannte der Bayer-Geschäftsführer - ein Szenario, das nun vom Tisch ist.
Brandt war 2019 für 25 Millionen Euro von Leverkusen zum BVB gewechselt. Nach dann sieben Jahren wird sein Vertrag nach Saisonende aber nicht mehr verlängert.
Bisher gilt ein Auslandswechsel als Brandts wahrscheinlichste Zukunftsoption. Aston Villa, Manchester United und der FC Arsenal aus der englischen Premier League sollen ihn auf dem Zettel haben.
BVB: Auch Barca eine Option für Brandt?
Auch beim FC Barcelona gilt Brandt als mögliche Transfer-Option. Die finanziell angeschlagenen Katalanen setzen gerne auf ablösefreie Spieler. Zudem kennt Cheftrainer Hansi Flick Brandt aus seiner Zeit als Coach des FC Bayern sowie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Das Ende der Zusammenarbeit mit Brandt hatte der BVB zuletzt nach dem 2:1-Sieg in der Bundesliga beim 1. FC Köln bestätigt.
"Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bei "Sky".
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Sportdirektor Sebastian Kehl merkte an: "Ich habe mich mit Jule hingesetzt. Wir haben die Dinge besprochen und werden ab Sommer getrennte Wege gehen. Das kann für beide eine Chance sein."






























