Der polnische Skisprung-Coach Grzegorz Sobczyk steht einem Engagement als deutscher Bundestrainer und Nachfolger von Stefan Horngacher offen gegenüber.
"Grzegorz Sobczyk ist bereit für jede Herausforderung. Was passieren wird? Wir werden es sehen…", sagte der 45-Jährige gegenüber "skijumping.pl".
Sobczyk wird seit Längerem als möglicher DSV-Kandidat in der weiter offenen Bundestrainerfrage gehandelt. "Die Gespräche dauern noch an. Es ist nicht so, dass man nicht darüber spricht. Aber alle Entscheidungen darüber, werden erst in letzter Minute getroffen", sagte er Ende Februar dem Portal "WP SportoweFakty".
Derzeit betreut Sobczyk gemeinsam mit seinem polnischen Landsmann Andrzej Zapotoczny den bulgarischen Skispringer Vladimir Zografski, der zuletzt in Lahti mit Rang drei seinen ersten Podestplatz überhaupt im Weltcup errang.
"Das Projekt hat begonnen, Früchte zu tragen. Ich bin in dieser Saison sehr zufrieden mit Vladimir", sagte Sobczyk. "Das war der erste Podiumsplatz in der Geschichte der bulgarischen Mannschaft."
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Er und Kompagnon Zapotoczny hätten ihr "Ziel erreicht", konstatierte Sobczyk mit Blick auf Zografskis Entwicklung. "Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass dieser Durchbruch unvermeidlich war. Wir haben ständig dafür gekämpft, dass er zwei konstante Sprünge landet."
Skispringen: Kurze Drähte zwischen Horngacher und Sobczyk
Die Drähte zwischen Horngacher und Sobczyk sind kurz. Beide arbeiteten einst im Trainerstab der polnischen Skispringer zusammen. Zudem kooperiert der bulgarische Verband für Zografskis Training mit dem DSV.
"Wir sind ein Team. Jeder trägt ein bisschen dazu bei. Wladimir fühlt sich in einer Gruppe definitiv wohler. Er kann mit Gleichaltrigen reden. Er ist nicht allein", sagte Sobczyk.
Mit Horngacher arbeite er gut zusammen. "Es gibt keine großen Geheimnisse", so der vermeintliche Bundestrainer-Kandidat.
