Beim viermaligen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen regiert weiter der Frust. Der Samstag in China verlief für den Red-Bull-Star mit Platz neun im Sprint und Platz acht im Qualifying überhaupt nicht nach Plan. Für das Rennen am Sonntag (8:00 Uhr deutscher Zeit) rechnet er bereits mit dem Schlimmsten.
Der Niederländer hatte sich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder über seinen neuen Red-Bull-Boliden beklagt, der vor allem große Probleme mit dem Reifenverschleiß verursacht. Auch in Shanghai war das nach Aussage Verstappens wieder ein großes Problem, welches ihn für das Rennen nichts Gutes vermuten lässt.
"Immer, wenn ich noch eine weitere Runde auf dem Reifen gefahren bin, war es grausam. Es wird hart morgen", so der Starpilot am "Sky"-Mikrofon nach dem achten Platz im Qualifying, bei dem ihm fast eine Sekunde auf Polesetter Kimi Antonelli im Mercedes fehlten.
Verstappen fehlt weiterhin grundlegend das Vertrauen in seinen RB22, mit dem er beim Saisonstart in Melbourne als Sechster ins Ziel gefahren war.
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Verstappen sauer: "Kann nicht pushen"
"Es fühlt sich nicht gut an. In der Vergangenheit, wenn wir etwas komplett auf den Kopf gestellt haben, hat es meistens funktioniert. Hier aber bislang nicht. Es ist nicht schön", führte der 28-Jährige weiter aus.
Dem Vollblut-Racer Verstappen passen das geforderte Energiemanagement, die stark abbauenden Reifen und die allgemeine Balance in seinem Red Bull bislang noch überhaupt nicht.
Völlig frustriert schob der viermalige Champion hinterher: "Ich kann nicht pushen, jede Runde ist für mich ein Überlebenskampf. Das macht gar keinen Spaß!"
Das Qualifying zum Großen Preis von China hatte Verstappen nur knapp vor seinem Teamkollegen Isack Hadjar abgeschlossen, der Neunter wurde. Hinter Mercedes, Ferrari und McLaren scheint das Red-Bull-Team bislang maximal das viertschnellste Auto im Feld zu haben.





