Die Gerüchte um ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit Max Eberl sorgen rund um den FC Bayern für Unruhe. Chefkritiker des 52 Jahre alten Sportvorstands soll weiter Klub-Patron Uli Hoeneß sein.
Darüber berichtet "Sport1" unter Berufung auf eigenen Informationen. Demnach beäuge in der Chefetage allen voran Hoeneß die Arbeit von Eberl immer noch "skeptisch".
Im Herbst 2025 hatte der langjährige Manager und Vereinspräsident sogar mit öffentlicher Kritik an Eberl aufhorchen lassen. Im "Doppelpass" ließ Hoeneß unter anderem durchblicken, dass ihm Eberls Alleingänge ohne Absprache mit dem Aufsichtsrat sauer aufstoßen. Im mächtigen Kontrollgremium sitzen die wahren Strippenziehen des FC Bayern - darunter auch Hoeneß.
Er soll dort mit seiner Meinung aber nicht alleine sein. Laut "AZ" sei Eberl im Aufsichtsrat insgesamt nicht gut gelitten. Auf Kritik soll demnach auch seine vermeintlich zu lasche Verhandlungsweise in Vertragsgesprächen mit Spielern und Beratern stoßen.
FC Bayern: Das sagt Max Eberl zu den Gerüchten
Eberl selbst zieht aus der für ihn schwierigen Gemengelage offenbar keine weiterführenden Konsequenzen. "Sport1" zufolge wolle er nach wie vor gerne über sein Vertragsende 2027 hinaus für den deutschen Rekordmeister arbeiten.
"Es spornt an zu beweisen, dass meine und unsere Arbeit Früchte trägt. Dass das, was wir uns vorgenommen haben - mit dem Kader, der Kaderstruktur, dem Campus -, alles auf dem richtigen Weg ist. Das ist es, was zählt", sagte Eberl am Freitag angesprochen auf die aktuelle Berichterstattung rund um seine Person.
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Die Kritik, ergänzte er, pralle "an mir ab", er habe "seit ich bei Bayern München bin" damit "zu kämpfen. Ich fokussiere mich auf meine Arbeit. Wir stehen nicht so schlecht da, haben eine Mannschaft, der man gerne zuschaut. Wir können viel erreichen in dieser Saison - dafür bin ich eingestellt, das zu gewährleisten. Was ich nicht beeinflussen kann, versuche ich wegzuschieben".
"Sport Bild" hatte am Mittwoch berichtet, Eberls Chancen auf eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern stünden 50:50.
































