Bei Borussia Dortmund schreiten die Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. BVB-Sportgeschäftsführer Lars Ricken gab nun Einblicke in die Transferpläne und sprach auch über Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi.
Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan werden Borussia Dortmund am Saisonende verlassen. Die auslaufenden Verträge des Trios werden nicht verlängert.
Als Neuzugänge präsentierte der Revierklub bereits die beiden Talente Kauã Prates, der für zwölf Millionen Euro aus Brasilien von EC Cruzeiro kommt, und Justin Lerma, für den vier Millionen Euro an den ecuadorianischen Klub Independiente fließen.
Doch damit sind die Transferpläne für die kommende Saison noch lange nicht abschlossen, wie BVB-Boss Lars Ricken betonte.
"Es ist für Sie sicher nicht überraschend, wenn ich Ihnen jetzt sage, dass unsere Kaderplanung für die kommende Saison Mitte März noch nicht abgeschlossen ist. Wir benötigen einen gefestigten Mannschaftskern, der mit Qualität, Erfahrung und Führungsstärke vorangeht. An dessen Seite sollen sich unsere jungen Talente optimal entwickeln können", sagte er zu den "Ruhr Nachrichten".
Man wolle den Kader für die Spielzeit 2026/2027 möglichst früh zusammenstellen. "Durch die anstehende WM im Sommer wird das sicher nicht ganz so leicht, trotzdem arbeiten wir daran. Aber es warten wie bereits betont noch neun Spiele auf uns, die dabei auch nicht unwichtig sind", so Ricken.
ANZEIGE: Jetzt 44% Ersparnis für DAZN Unlimited sichern!
Ob Nico Schlotterbeck dann noch Teil der BVB-Mannschaft ist, ist unklar. Den 2027 auslaufenden Vertrag des Innenverteidigers wollen die BVB-Bosse gerne verlängern. Sollte es zu keiner Einigung kommen, steht im Sommer wohl ein Verkauf an.
"Mit Nico sind wir weiterhin in einem guten, vertraulichen Austausch", gab Ricken ein Update: "Das zeigt die gegenseitige Wertschätzung, denn wir sind da total klar. Wir haben eine gemeinsame Erwartungshaltung und nach der handeln wir auch."
Muss der BVB Adeyemi verkaufen?
Dass der BVB durch das frühe Aus in der Champions League und die Verlängerung mit Felix Nmecha zu einem Verkauf von Karim Adeyemi gezwungen ist, dementierte Ricken.
"Wie auch das für uns leider zu frühe Champions-League-Aus führt die Verlängerung mit Felix nicht dazu, dass wir Spieler verkaufen müssen. Das eine bedingt nicht das andere", stellte er klar.





























