Seit 2019 betreut der deutsche Biathlon-Trainer Johannes Lukas überaus erfolgreich das schwedische Weltcup-Team. Mit seinen Erfolgen hat der 32-Jährige auch das Interesse anderer Nationen auf sich gezogen, wurde zuletzt auch als potentieller DSV-Sportdirektor gehandelt. Zu den Gerüchten um seine Person hat sich der gebürtige Münchner nun geäußert.
"Ich will jetzt nicht konkret auf den DSV eingehen. Ich habe natürlich mit anderen Ländern gesprochen", bestätigte Johannes Lukas beim "Traunsteiner Tagblatt", der in der vergangenen Woche seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag als Cheftrainer der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft verlängert hat. Wie lange der neue Vertrag von Lukas läuft, machte der Verband nicht öffentlich.
Für den Deutschen, der von "Sport1" als Nachfolger für DSV-Sportdirektor Felix Bitterling ins Spiel gebracht wurde, sei es "normal, dass man sich nach zehn Jahren in Schweden auch verschiedene Varianten anhört", erklärte der Erfolgstrainer der Skandinavier und legte nach: "Da waren sehr interessante Dinge dabei. Alles in allem fühle ich mich aber in Schweden gut aufgehoben."
Biathlon: Lukas schließt Wechsel nicht aus
Dass er irgendwann doch noch einmal einen anderen Job im Biathlon-Zirkus übernimmt, will Lukas aber nicht ausschließen: "Mal sehen, was irgendwann in der Zukunft kommen wird." Eine Anstellung als Sportdirektor beim Deutschen Ski-Verband hat sich zunächst aber einmal erledigt. Wie der DSV am Mittwoch offiziell bekanntgab, wurde mit Bernd Eisenbichler ein Bitterling-Nachfolger gefunden.
Dass es unter dem 50-jährigen Rückkehrer für den DSV wieder nach oben geht, davon ist Lukas überzeugt: "In den vergangenen Jahren hat es einen gewissen Umbruch gegeben. Sie müssen jetzt alles vorantreiben. Es gibt sehr viele junge Talente, daraus werden in Zukunft erfolgreiche Athleten entstehen. Es heißt einfach, Ruhe bewahren und einen guten Plan erstellen, das werden neue Personen schon in die Wege leiten."
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Lukas ist bereits seit 2015 für den schwedischen Biathlonverband tätig. Nachdem er zunächst als Assistenztrainer fungierte, wurde er zur Saison 2019/20 zum neuen Cheftrainer befördert.
