Seit 2006 ist Jakov Fak ein fester Bestandteil des Biathlon-Weltcups, gewann seitdem unter anderem zwei Olympische Bronzemedaillen (2010 und 2018). Die laufende Saison könnte für den Slowenen, der verletzungsbedingt den einen oder anderen Weltcup verpasste, möglicherweise seine letzte sein.
"Wenn ich weitermache, werde ich das nur tun, wenn ich glaube, dass ich noch gute Ergebnisse erzielen kann. Im Moment kann ich noch nichts sagen, die Entscheidung wird nach Ende der Saison fallen", kündigte der 38-Jährige am Rande des Biathlon-Weltcups in Otepää an. Dass es der Altmeister noch immer kann, stellte er in der vergangenen Woche unter Beweis.
Nachdem Fak bei den vorherigen Stationen des Winters nie über einen 14. Platz hinauskam, stürmte der Slowene im finnischen Kontiolahti völlig überraschend in die Top 10 und beendete das Rennen nach 20 Kilometern ohne Schießfehler auf einem beachtlichen 7. Platz noch vor Superstars wie Johannes Dale-Skjevdal, Sebastian Samuelsson und Emilien Jacquelin.
Biathlon: Verletzung hat Jakov Fak "sehr geärgert"
"Das ist für mich ein ganz besonderer Ort. Ich komme immer gerne hierher zurück. Normalerweise beginnen wir hier die Saison, aber jetzt sind wir im März hier. Es ist immer noch richtiger Winter, was großartig ist – zumindest ist es nicht zu warm", freute sich Fak über sein bestes Saisonresultat in Finnland, der in der laufenden Saison von Verletzungen nicht verschont geblieben ist.
Verletzungsbedingt musste der Routinier zwischen Dezember und Januar eine mehrwöchige Pause einlegen. "Die Knieverletzung hat mich sehr geärgert", zeigte sich Fak von seiner Blessur genervt. Sollte diese erneut auftreten, wird er sich wohl gegen eine Fortsetzung seiner Laufbahn entscheiden: "Ich möchte meine Karriere nicht angeschlagen beenden, daher weiß ich noch nicht, wie ich mich entscheiden werde."
ANZEIGE: Jetzt 44% Ersparnis für DAZN Unlimited sichern!
Jakov Fak ist seit 2006 im Weltcup dabei, zwei Olympische Bronzemedaillen (2010 und 2018) konnte der inzwischen 38-Jährige gewinnen. Zudem gewann er zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften: 2012 in Ruhpolding das Einzel, drei Jahre später in Kontiolahti den Massenstart. In jener Saison 2014/15 konnte er auch im Weltcup sein bislang bestes Resultat einfahren, als er Gesamtdritter wurde.
