Die San Francisco 49ers feiern in der NFL ein Wiedersehen mit einem ihrer früheren Leistungsträger nach einem Jahr in der Fremde.
Wie das "NFL Network" am Donnerstag berichtete, haben sich die 49ers auf einen Einjahresvertrag mit Linebacker Dre Greenlaw geeinigt. Der Deal soll ihm 7,5 Millionen Dollar einbringen.
Greenlaw war erst am Mittwoch von den Denver Broncos als Post-June-1-Cut entlassen worden und war in der Folge zum zweiten Mal nacheinander Free Agent geworden. Er war ursprünglich ein Fünftrundenpick der 49ers im Draft 2019 und erwies sich als Glücksgriff. Mit ihm und Fred Warner hinter der Defensive Line erreichte das Team zweimal den Super Bowl, unterlag jedoch beide Male den Kansas City Chiefs.
Beim zweiten Anlauf nach der Saison 2023 war Greenlaw der große Unglücksrabe im großen Spiel, denn er riss sich beim aufs Feld laufen nach einer Unterbrechung die Achillessehne, was ihn weite Teile der Saison 2024 kostete, seine bis dahin letzte in der Bay Area. Er machte seinerzeit nur noch zwei Spiele und wechselte dann als Free Agent zu den Broncos, wo er aber nur schwer Fuß fasste.
Kein sicherer Stammplatz für Greenlaw?
Für die Broncos machte er aufgrund von Verletzungen und einer Sperre wegen Schiedsrichterbeleidigung unterm Strich nur acht Spiele (7 Starts) und wurde im Anschluss schon wieder entlassen.
Bei den 49ers dürfte er nun mit Dee Winters, seinem Nachfolger, um den Platz neben Warner konkurrieren, der seinerseits nun von einer schweren Knöchelverletzung zurückkehrt.
Greenlaw brachte es in sieben Jahren in der Liga auf 498 Tackles, 4,5 Sacks, 20 Tackles vor Loss und vier Interceptions. Seine wohl besten Saisons waren 2022 und 2023, als er jeweils mindestens 120 Tackles gesammelt hat.
Die 49ers hatten im Vorjahr vor allem zahlreiche Ausfälle von Leistungsträgern zu verkraften, was diese Verpflichtung zumindest mal riskant macht, da Greenlaw eben in den vergangenen zwei Spielzeiten nur zehn von 34 möglichen Spielen gemacht hat.





