Durchaus überraschend hat Max Eberl zuletzt verkündet, dass der FC Bayern die Vertragsgespräche mit Konrad Laimer für den Moment auf Eis gelegt hat. Eine endgültige Entscheidung ist beim Österreicher damit aber wohl noch nicht gefallen.
Wie "Sky"-Reporter Kerry Hau berichtet, bedeutet der Stillstand in den Gesprächen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern keineswegs, dass sich die Wege nach der Saison trennen werden.
Der Außenverteidiger fühle sich beim Rekordmeister weiterhin sehr wohl und richte seinen Fokus aktuell allein auf die sportlichen Aufgaben. Im Austausch mit anderen Klubs stehe der 28-Jährige nicht.
Das wahrscheinlichste Szenario sei deshalb, dass Laimer über den Sommer hinaus in München bleibt und ohne neuen Deal in sein letztes Vertragsjahr geht.
Einen ähnlichen Kurs hatte die Chefetage an der Säbener Straße auch im Poker mit Dayot Upamecano und Alphonso Davies gefahren. Mit beiden Profis konnte man sich letztlich auf neue Arbeitspapiere einigen.
Neue Härte beim FC Bayern
Sportvorstand Max Eberl hatte am Dienstag vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo bestätigt, dass es in den Verhandlungen mit der Laimer-Seite momentan hakt: "Wir würden gerne mit Konny verlängern. Gespräche gab es, momentan ruht's", sagte Eberl.
Es gebe keinen "Groll" und auch nichts "Böses", so Eberl weiter. "Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan tun sie das nicht, aber das ist auch nicht schlimm", erklärte der FCB-Boss.
Laimer war 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gewechselt und hatte dort eine bemerkenswerte Wandlung zum Weltklasse-Außenverteidiger hingelegt.
Die Münchner hatten zuletzt signalisiert, in Verhandlungen mit Spielern und Beratern einen härteren Kurs fahren zu wollen. Denn beim FC Bayern liegt inzwischen wieder ein größerer Fokus auf einem ausgewogenen Gehaltsgefüge.




























