Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Felix Nmecha vorzeitig bis 2030 verlängert. Zieht Abwehrchef Nico Schlotterbeck nach? BVB-Trainer Niko Kovac hat sich auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg zu den Personalien geäußert.
Am Mittwoch bestätigte Borussia Dortmund die Vertragsverlängerung mit Nmecha. Das ursprünglich bis 2028 datierte Arbeitspapier wurde um zwei Jahre ausgeweitet.
"Felix ist ein Leistungsträger dieser Mannschaft, er hat sich, seit er hier ist stetig verbessert", erklärte Trainer Kovac vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg (Samstag, 15:30 Uhr).
Nmecha sei mit 25 Jahren "in einem guten Alter. Ich denke, jetzt erreicht er so langsam den Peak-Bereich", so der BVB-Coach. Der inzwischen sechsfache Nationalspieler war im Sommer 2023 vom VfL Wolfsburg nach Westfalen gewechselt.
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"Ich denke, dass er vieles gut macht", führte Kovac bezüglich des zentralen Mittelfeldspielers aus: "Er kann vielleicht noch etwas torgefährlicher werden. Er hat ein gutes Dribbling, ein gutes Auge, einen guten und strammen Schuss. Das würde ich mir noch ein bisschen mehr wünschen." Zudem sei Nmecha "menschlich eine Vollgranate", lobte der 54-Jährige.
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Offen bleibt derweil noch die Zukunft von BVB-Abwehrchef Schlotterbeck. Kann die Nmecha-Verlängerung eine Signalwirkung haben?
"Man muss jeden Fall einzeln betrachten. Es sind unterschiedliche Bedingungen beziehungsweise Situationen", ordnete Kovac ein: "Schlotti hat noch ein Jahr Vertrag, bei Felix waren es noch zwei, jetzt hat er bis 2030 verlängert, es war also schon eine andere Situation."
Er hoffe, dass sowohl Spieler von Borussia Dortmund als auch potenzielle Neuzugänge sehen, "dass wir versuchen, die Leistungsträger zu halten", sagte Kovac. Nach Ansicht von Dortmunds Übungsleiter muss jede einzelne Personalie aber separat betrachtet werden.




























