Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes würde Kai Havertz gerne vom FC Arsenal zurück ins Rheinland lotsen. Augenzwinkernd gibt er zu, dass er sogar schon an einem Transfer-Coup mit dem Nationalspieler arbeitet.
"Bei Kai ist immer die Gefahr, dass ich schwach werde. Das weiß er auch. Ich fange immer schon ein bisschen an zu graben", scherzte Rolfes nach dem 1:1 der Werkself im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen die Gunners gegenüber Medienvertretern.
Der Ex-Profi ergänzte: "Es war schön, Kai zu sehen. Ein rotes Trikot hatte er an, hätte aber auch unseres sein können. Auch dass die Zuschauer applaudiert haben für einen ehemaligen Spieler, das habe ich noch nicht erlebt. Das zeigt schon, wie besonders seine Zeit hier war und seine Verbindung zu Bayer 04".
Havertz hatte Bayer Leverkusen im Sommer 2020 verlassen und war für 100 Millionen Euro zum FC Chelsea gewechselt. Drei Jahre später wechselte er innerhalb Londons weiter zum FC Arsenal.
Bei den Gunners gehört der 26-Jährige eigentlich zu den Leistungsträgern, kämpft sich nach langen Verletzungspausen derzeit zurück ins Team.
Kai Havertz trifft Bayer Leverkusen ins Herz - und kassiert Lob
Gegen Leverkusen kam der gebürtige Aachener ab der 74. Minute als Joker zum Zuge - und traf in der Schlussphase, per umstrittenem Elfmeter. Damit erhöhte Havertz die Chancen Arsenals auf ein Weiterkommen beträchtlich.
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"Er hat eine große Persönlichkeit. Jeder vertraut ihm. Wir sind glücklich, dass er wieder zurück ist", lobte Teamkollege Gabriel Martinelli den DFB-Star. "Kai ist ein Spieler, den wir lieben. Jeder mag es mit ihm zu spielen. Hoffentlich kann er viele Tore mehr für uns erzielen."
Teammanager Mikel Arteta sprach von "einer besonderen Geschichte". Havertz' Tor ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein sei "ein besonderer Moment", so der Spanier.




























