Kommt es in der deutschen Handball-Nationalmannschaft womöglich zu einem spektakulären Comeback? Ein EM-Held von 2016 zeigt sich offen für Gespräche.
Bei den Olympischen Spielen 2024 verabschiedete sich Kai Häfner aus der deutschen Handball-Nationalmannschaft. In Paris sprang die Silbermedaille heraus.
"Die Entscheidung war wohlüberlegt", äußerte sich der rechte Rückraumspieler nun gegenüber dem Fachportal "handball-world" zu seinem DHB-Rücktritt.
Die Tür öffnete sich wieder, als Häfner im erweiterten Kader für die zurückliegende Europameisterschaft stand. Es blieb bei der Backup-Berufung in die 35er-Auswahl, der 36-Jährige reiste nicht mit nach Dänemark.
Häfner kann sich eine ähnliche Rolle für die Handball-WM 2027 in Deutschland vorstellen. "Ich bin da gerne zu Gesprächen bereit", verriet der Routinier.
ANZEIGE: Jetzt 44% Ersparnis für DAZN Unlimited sichern!
"Bis zur WM ist es noch eine gefühlte Ewigkeit", stellte der Linkshänder gleichzeitig mit Blick auf das Highlight im kommenden Januar klar. Eine Weltmeisterschaft in der Heimat sei "etwas Besonderes", so der Europameister von 2016.
Nur Welthandballer Gidsel mit mehr Toren in der HBL
Häfner weiß in der Handball-Bundesliga in Diensten des Tabellenzwölften TVB Stuttgart weiterhin zu überzeugen.
Der Rückraumspieler erzielte im bisherigen Saisonverlauf bereits 197 Tore, einzig Welthandballer Mathias Gidsel (Füchse Berlin) liegt mit 216 Treffern vor ihm.
Mehr dazu:
Offensivpower, die der deutschen Nationalmannschaft sicher weiterhelfen könnte. Häfner betonte gegenüber "handball-world" sein vertrauensvolles Verhältnis mit Bundestrainer Alfred Gislason sowie Teammanager Benjamin Chatton. "Man kann mich jederzeit anrufen", versicherte der Stuttgarter.
Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf) war bei der zurückliegenden Handball-EM im rechten Rückraum gesetzt. Franz Semper (SC DHfK Leipzig) fungierte als sein Stellvertreter.





























