Nach einer Horror-Saison in Las Vegas geht die NFL-Reise von Geno Smith zurück zu den New York Jets. Sein einstiger Weggefährte und Förderer Pete Carroll glaubt, dass der Quarterback im Big Apple eine überraschende Neuerfindung hinlegen kann.
Geno Smith ist wieder dort, wo alles begann. Die Las Vegas Raiders haben sich am Dienstag mit den New York Jets auf einen Trade für den Quarterback geeinigt.
Zusammen mit einem Siebtrundenpick im kommenden Draft geht es für Smith damit zurück zu dem Team, das ihn im Draft 2013 in Runde 2 gezogen hatte. Im Gegenzug erhalten die Raiders einen Sechstrundenpick.
Sein ehemaliger Head Coach Pete Carroll war etwas amüsiert, als er zum ersten Mal hörte, dass sein ehemaliger Spieler zu den Jets wechselt.
"Ich musste ein wenig schmunzeln, wegen der Historie und so", sagte Carroll am Mittwoch in seinem ersten Interview seit seiner Entlassung durch die Las Vegas Raiders bei "ESPN".
Während ihrer sechs gemeinsamen Spielzeiten bei den Seahawks und Raiders hat er eine enge Beziehung zu Smith aufgebaut.
Mehr dazu:
NFL: Carroll weiter von Geno Smith überzeugt
Der langjährige Head Coach sagt voraus, dass der Quarterback sich von der letzten Saison erholen und die Leute in seiner zweiten Saison bei den Jets überraschen werde.
Carroll übernahm zudem die Verantwortung für Smiths Desaster-Saison in Las Vegas. "Wir hätten ihn besser coachen müssen", gestand der 74-Jährige.
Smith spielte unter Carroll zwischen 2019 und 2023 bei den Seattle Seahawks. Carroll holte den QB 2025 dann per Trade nach Vegas, um an alte Zeiten anzuknüpfen. Das misslang aber dramatisch. Smith führte die Liga in Interceptions und Sacks an. Die Saison endete mit einer 3:14-Bilanz, Carroll musste gehen. Nun auch Smith.
Für Smith brach Carroll sogar seine Interview-Pause mit den Medien. "Ich liebe es, über G zu sprechen", sagte Carroll. "Ich glaube, ich sehe ihn anders als viele andere Menschen. Ich liebe ihn und schätze ihn auf eine andere Art und Weise."
Für Smith schließt sich bei den Jets der Kreis. 2013 begann dort seine Karriere.
"Wenn er zu dem Schluss gekommen ist, dass New York ein guter Ort für ihn ist, er es wirklich will und an der Entscheidung beteiligt war, dann kann ich ihn nur unterstützen", so Carroll. "Wenn er die Gründe verstanden hat, sich unterstützt fühlt und die Chance sieht, könnte ich nicht mehr dafür sein. Ich mag den Kerl und wünsche ihm nur das Beste. Er hat es verdient. Er hat wirklich hart gearbeitet, um dahin zu kommen, wo er jetzt ist."






