Jonas Urbig, Jamal Musiala und Alphonso Davies fehlen dem FC Bayern vorerst. TV-Experte Dietmar Hamann sieht grundsätzlich kein großes Problem für den deutschen Rekordmeister, mahnt gleichzeitig aber zur Vorsicht.
Der FC Bayern fertigte Atalanta Bergamo am Dienstagabend auswärts mit 6:1 ab. Getrübt wurde der deutliche Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League jedoch durch die Verletzungen von Urbig, Musiala und Davies.
Am Mittwoch klärten die Münchner bezüglich der Diagnosen auf. Urbig zog sich bei seinem Zusammenprall mit Bergamos Nikola Krstovic eine Gehirnerschütterung zu. Bei Davies sei "eine Zerrung der hinteren Oberschenkelmuskulatur im rechten Bein" festgestellt worden. Musiala laboriere "an einer Schmerzreaktion am im Sommer verletzten, linken Sprunggelenk", teilte der FC Bayern offiziell mit.
"Bei Urbig muss man mit der Gehirnerschütterung schon vorsichtig sein, es kann etwas länger dauern, als man vielleicht direkt annimmt", reagierte TV-Experte Hamann bei "Sky".
Und weiter: "Das Rückspiel gegen Bergamo in der nächsten Woche sollte ein Schaulaufen sein. In der Bundesliga sind sie so gut wie durch. Deswegen sollte es keinen zu großen Einfluss auf die nächsten Wochen haben, aber natürlich willst du die drei im Viertelfinale wieder mit dabei haben. [Manuel] Neuer kommt wahrscheinlich auch bald wieder, das heißt, keine allzu großen Auswirkungen, wenn die Pausen nicht länger als zwei oder drei Wochen dauern".
FC Bayern muss vorerst auf Ulreich bauen
Neuer muss aktuell aufgrund eines kleinen Muskelfaserriss in der linken Wade passen.
Somit muss der FC Bayern mindestens im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (15:30 Uhr) auf Routinier Sven Ulreich zurückgreifen. Der 37-Jährige stand letztmals im September 2024 für den Tabellenführer in einem Pflichtspiel auf dem Rasen.




























