Die Indianapolis Colts haben sich wenige Stunden vor dem Start des neuen Liga-Jahres auf eine Vertragsverlängerung mit ihrem Überraschungs-Quarterback der vergangenen NFL-Saison geeinigt.
Daniel Jones bleibt bei den Colts. Diese Nachricht machte am Mittwoch die Runde und stellt sicher, dass beide Seiten erstmal Planungssicherheit haben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge erhält Jones einen Zweijahresvertrag über 88 Millionen Dollar, der durch Incentives auf bis zu 100 Millionen Dollar ansteigen kann.
Die Colts hatten Jones zuvor mit dem seltenen Transition Tag belegt, der ihm 37.833.000 Dollar an Gehalt für die kommende Saison eingebracht hätte.
Der Deal enthält offenbar 50 Millionen Dollar an Garantien im ersten Jahr und 60 Millionen im Fall einer Verletzung. 2027 soll er 38 Millionen Dollar verdienen, von denen zehn Millionen Dollar garantiert sind. In jedem Jahr soll er durch Incentives jeweils zusätzliche sechs Millionen Dollar verdienen können. Und wie Adam Schefter von "ESPN" berichtet, handelt es sich hierbei um den teuersten Zweijahresvertrag in der Geschichte der NFL.
Geglückter Neuanfang in Indianapolis
Jones war ursprünglich ein Erstrundenpick der New York Giants im Draft 2019. Dort spielte er bis zu seiner Entlassung am Ende der Saison 2024, schloss sich dann kurzzeitig den Minnesota Vikings an und landete schließlich 2025 als Free Agent in Indianapolis. Dort sollte er eigentlich Anthony Richardson Druck machen, setzte sich jedoch im Camp durch und begann die Saison als Starter.
Mit Erfolg, denn er führte die Colts zu einer 8-2-Bilanz zum Beginn des Jahres, doch letztlich warfen ihn Verletzungen aus der Bahn. Nach insgesamt 13 Spielen war für ihn die Saison schließlich mit einem Achillessehnenriss beendet. Bis dahin warf er für 3101 Yards mit 19 Touchdowns und nur acht Interceptions. Zudem führte er die NFL mit einer Success Rate von 52 Prozent an.





