In den vergangenen beiden Bundesliga-Partien hat Werder Bremen den Turnaround geschafft und sich durch zwei Siege aus der Abstiegszone geschoben. Noch ist die Gefahr allerdings nicht gebannt - und im Falle eines Absturzes ins Unterhaus würde einem Medienbericht zufolge auch die Luft für Sportchef Clemens Fritz dünn.
Im Umfeld von Werder Bremen wurde in den letzten Monaten regelmäßig die Entlassung von Geschäftsführer Clemens Fritz gefordert, dem vor allem die misslungene Kaderzusammenstellung in der laufenden Saison vorgeworfen wird.
Laut "Sport Bild" soll der Ex-Kapitän der Grün-Weißen intern zwar bei Weitem nicht so kritisch gesehen werden wie extern, dennoch soll seine Zukunft an der Weser nicht komplett sicher sein. Im Falle eines Abstiegs würde auch für Fritz die "Luft dünner", heißt es.
Sollte die Klasse gehalten werden, werde der 45-Jährige dagegen "definitiv bleiben", berichtet das Sportmagazin.
Nach 25 Spieltagen steht Werder auf Tabellenplatz 13, vor den beiden Siegen gegen den 1. FC Heidenheim (2:0) und Union Berlin (4:1) belegte die Mannschaft jedoch einen direkten Abstiegsrang. Zwischenzeitlich wurden 13 Partien in Folge nicht gewonnen.
Trainer-Flop bei Werder Bremen geht auf Fritz' Konto
Fritz hatte mit der Trainerwahl im vorigen Sommer daneben gelegen. Nachdem die Trennung von Erfolgscoach Ole Werner, der seinen Vertrag nicht verlängern wollte, beschlossen war, wurde Horst Steffen als Nachfolger installiert.
Der neue Mann an der Seitenlinie agierte aber glücklos, seine Handschrift war nie zu erkennen. Nach einem Remis gegen Gladbach zog Werder daher die Reißleine und stellte Steffen frei. Beerbt wurde er von Daniel Thioune.
Auch der ehemalige Trainer von Fortuna Düsseldorf tat sich zunächst schwer, verlor seine ersten drei Begegnungen mit Bremen. Jüngst zeigte der Trend endlich wieder nach oben.
Der SVW-Vorsprung auf Platz 16 beträgt aktuell freilich nur einen Punkt, sodass das Zittern noch eine Weile weitergehen dürfte - auch bei Clemens Fritz, dessen Schicksal entscheidend vom Saisonausgang abhängt.




























