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Vertrag läuft zum Saisonende aus

Biathlon-Top-Trainer vor Wechsel? "Habe Anfrage bekommen"

Jean-Marc Chabloz könnte das schwedische Biathlon-Team nach dem Saisonende verlassen
Jean-Marc Chabloz könnte das schwedische Biathlon-Team nach dem Saisonende verlassen
Foto: © IMAGO/JON OLAV NESVOLD
10. März 2026, 14:59
sport.de
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Während sich die Biathlonsaison 2025/26 dem Ende zuneigt, herrscht bei den Verbänden hinter den Kulissen reger Betrieb. Vor allem auf dem Trainermarkt tut sich einiges. Eins der bekanntesten Gesichter ist Jean-Marc Chabloz, Schießtrainer der schwedischen Mannschaft. Ob er bleibt, ist immer noch nicht klar. Ein Angebot aus dem Ausland liegt ihm vor. 

Mit der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Johannes Lukas hat der schwedische Biathlonverband vor wenigen Tagen die vielleicht wichtigste Weiche auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Offen ist allerdings noch, ob der deutsche Coach künftig auch an der Seite von Schießtrainer Jean-Marc Chabloz arbeiten kann. 

Der Vertrag des Schweizers in Schweden läuft zum Saisonende aus. Das wissen auch die anderen Verbände, von denen einer schon bei ihm angeklopft hat. 

"Ja, ich habe eine Anfrage bekommen", plauderte Chabloz im Interview mit dem Sender "SVT" aus. Welcher Verband sich bei ihm gemeldet hat, ist derweil nicht bekannt. Was man immerhin weiß: Die Norweger suchen nach dem Abschied von Siegfried Mazet, den es nach Frankreich zieht, einen neuen Mann für die Arbeit am Schießstand.  

Schwedens Biathlon-Stars brauchen mehr Tempo am Schießstand

Laut "SVT"-Informationen sind die Schweden wiederum an einer Verpflichtung des Finnen Jonne Kähkönen interessiert. Er arbeitet aktuell noch für die italienische Mannschaft. Diese zeichnet sich in diesem Winter vor allem durch die Schieß-Geschwindigkeiten aus. So zählen Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer und Rebecca Passler zu den sieben schnellsten Schützinnen im Weltcup. Bei den Männern rangiert Tommaso Giacomel in der Top 10.

Im schwedischen Team gehört in dieser Kategorie nur Hanna Öberg zur absoluten Weltspitze. Kein Wunder also, dass der Verband den Hebel an dieser Stelle ansetzen will. 

"Mein Biathlon-Herz schlägt für Schweden"

Chabloz selbst macht sich noch keine großen Gedanken über einen möglichen Schweden-Abschied. "Wir haben noch nicht viel gesprochen. Ich verstehe den Prozess. Es ist nach den Olympischen Spielen, wie alle vier Jahre. Trainer wechseln von links nach rechts. So ist es für fast jeden", sagte er. 

Dass er gerne in Schweden bleiben möchte, stellte der Schweizer derweil unmissverständlich klar. "Ich habe es schon mal gesagt und werde es weiter sagen: Mein Biathlon-Herz schlägt für Schweden und nichts anderes!"

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