Als der FC Bayern im Sommer 2024 verkündete, dass Vincent Kompany das Traineramt bei den Münchnern übernehmen würde, waren Zweifel durchaus angebracht. Zu offen kommunizierte man zuvor, dass man an anderen Übungsleitern Interesse hatte, der Belgier wirkte letztlich im besten Fall wie die D- oder sogar E-Lösung. Inzwischen ist klar: Bayern und Kompany - das passt perfekt!
95 Mal betreute Vincent Kompany bislang den FC Bayern, der unter der Führung des 39-Jährigen 72 Mal gewann und nur elf Partien verlor. Eine grandiose Ausbeute, die obendrein mit großteils berauschendem Offensivfußball garniert wird.
Von Zweifeln ist an der Säbener Straße daher schon längst nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil. Einer der größten Macher in der Geschichte der Bayern lobte Kompany nun überschwänglich.
Coach des FC Bayern "ein Glücksfall"
"Es war ein Glücksfall, ihn zu holen; er ist ein guter Trainer und ein guter Mensch", schwärmte Karl-Heinz Rummenigge im Vorfeld der Bayern-Gala im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League gegen Atalanta Bergamo (6:1) im Gespräch mit der "Gazetta dello Sport".
Und weiter: "Heutzutage wollen die Spieler einen menschlichen Trainer, einen, der sie nicht kritisiert, wenn sie schlecht spielen, sondern mit ihnen spricht. Der Job eines Trainers ist völlig anders als zu meiner Zeit als Spieler. Damals konzentrierte er sich auf Training und Taktik, da war er vom Team abhängig. Heute muss er viel mehr tun; die menschliche Beziehung zählt", so das Aufsichtsratsmitglied des FCB.
Bislang kommt Kompany im Schnitt auf 2,4 Punkte pro Partie, einen Wert, den von den festen Trainern in der Münchner Geschichte nur Pep Guardiola (161 Partien/2,41 Punkte) und Jupp Heynckes (109/2,43 von 2011 bis 2013 und 41/2,49 von 2017 bis 2018) sowie Hansi Flick (86/2,53) toppen.
Wenn Kompany so weitermacht, wird er sich noch die ein oder andere dieser Legenden schnappen.





























