Mick Schumacher wagt aktuell seine ersten Schritte in der IndyCar-Serie in den USA. Der langjährige Red-Bull-Boss Helmut Marko erklärt, wieso das US-Abenteuer ein guter Schritt ist und welche Gefahr dort droht.
Nach dem frühen Crash und bitteren Aus im ersten Rennen der IndyCar-Serie hat Mick Schumacher im zweiten Anlauf ein Auf und Ab erlebt. In der Quali in Phoenix schaffte er immerhin einen starken vierten Rang. Das Rennen beendete aber nur als 18.
Für den inzwischen zurückgetretenen Red-Bull-Berater Helmut Marko ist das Quali-Ergebnis "schon ein ganz toller Ansatz", wie er im Interview mit RTL/ntv und sport.de erklärte.
"Nachdem er in der Formel 1 nicht zum Zug gekommen ist, ist die IndyCar-Serie sicher das Zweitbeste, was es gibt", meinte der 82-Jährige.
Die Tür zur Formel 1 sei daher auch nicht zu. "Und es ist ja möglich: Es ist ein Montoya zurückgekommen. Es ist ein Mansell nach Amerika und wieder zurück", machte er Schumacher Hoffnung auf ein Comeback in der Formel 1. Der 26-Jährige hatte immer betont, dass er weiter von einer Rückkehr in die Motorsport-Königsklasse träumt.
Ex-Red-Bull-Boss warnt vor einer Herausforderung in IndyCar
Marko warnt allerdings vor einer Gefahr in der amerikanischen Rennserie. "Für mich ist nur das Gefahrenmoment deutlich größer als es in der Formel 1 ist, weil es diese immensen Durchschnittsgeschwindigkeiten gibt", so der Österreicher.
Schon im Dezember hatte Marko den Sprung von Schumacher in die USA gelobt.
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Auf den in Amerika äußerst populären Ovalen müsse der 26-Jährige dagegen zunächst "Erfahrung sammeln, demütig sein - kein Übermut", riet Marko damals.
Mick Schumacher geht in der Saison 2026 für den Rennstall Rahal Letterman Lanigan Racing an den Start. Ein gutes Umfeld, sagte RTL-Experte Christian Danner schon bevor Schumachers IndyCar-Einstieg offiziell wurde.
Mit Rahal Lettermann Racing habe Mick "sicherlich eines der besten Teams in den Vereinigten Staaten an seiner Seite", sagte der frühere IndyCar-Pilot bei sport.de.



