Johannes Golla ist seit Jahren Leistungsträger bei der Handball-Nationalmannschaft. Der Kreisläufer der SG Flensburg-Handewitt sprach nun über sein Karriereende im DHB-Trikot.
In einem Doppel-Interview mit Antje Döll, der Kapitänin der deutschen Handball-Frauen, wurde Golla von der "Bild" gefragt, ob er sich vorstellen kann, wie Döll mit 37 Jahren noch in der Nationalmannschaft zu spielen.
Die Antwort fiel eindeutig aus. "Also ich glaube, jetzt schon sagen zu können, dass ich mit 37 nicht mehr Nationalmannschaft spielen werde", legte sich der 28-Jährige fest.
Golla führte weiter aus: "Ich genieße jetzt die Zeit, merke aber auch, was das an Kraft kostet. Irgendwann muss ich abwägen, wie lange ich das machen kann. Aktuell genieße ich die Zeit, aber ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich nicht bis 40 in der Nationalmannschaft spielen werde."
Für das DHB-Team bestritt Golla bislang 117 Spiele, in denen er 409 Tore erzielte. Bei den Olympischen Spielen 2024 und bei der Europameisterschaft 2026 holte der Abwehrchef mit Deutschland jeweils die Silbermedaille.
Platzt Gollas Wechsel zur MT Melsungen?
Golla steht bei der SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag. Im Sommer steht aber ein Wechsel zur MT Melsungen an. Bei den Hessen unterschrieb der 28-Jährige einen langfristigen Vertrag bis 2031.
Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, nach denen der bereits fixe Transfer doch nicht zustande kommen könnte, da die MT mit finanziellen Probleme zu kämpfen hat.
"Es hat weder Gespräche gegeben noch überhaupt einen Gedanken, bei Johannes Golla eine Rolle rückwärts zu machen", stellte Melsungens Vorstandssprecher Andreas Mohr gegenüber der "HNA" klar.
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Nach Angaben der "Sport Bild" ist unwahrscheinlich, dass eine einvernehmliche Auflösung des bereits unterschriebenen Arbeitspapieres über die Bühne geht. Sollte die SG an einem Verbleib ihres Führungsspielers interessiert sein, müsste der Spitzenklub aus Schleswig-Holstein den Kreisläufer wohl zurückkaufen.


























