Dem FC Bayern droht womöglich ein neuer Vertragspoker. Die Verhandlungen mit Konrad Laimer sind ins Stocken geraten.
Sportvorstand Max Eberl bestätigte, dass der nächste Vertragspoker um einen Bayern-Spieler nicht vorankommt: "Wir würden gerne mit Konny verlängern. Gespräche gab es, momentan ruht's", sagte Eberl vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Dienstag (21.00 Uhr/sport.de-Ticker).
Der Österreicher spielt seit 2023 in München und hat sich als Stammkraft etabliert. Sein aktueller Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass Laimers hohe Gehaltsforderungen die Gespräche erschweren würden.
Es gebe keinen "Groll" und auch nichts "Böses", sagte Eberl. "Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan tun sie das nicht, aber das ist auch nicht schlimm", so der FCB-Boss weiter.
Die Bayern seien "extrem happy", dass Laimer, der zuletzt mit einem Muskelfaserriss ausgefallen war, "da ist, dass er wieder gesund ist und dass er jetzt für die Spiele zur Verfügung steht", betonte Eberl: "Darüber würde ich gerne reden."
Läuft es bei Laimer wie in der Causa Upamecano?
Die Münchner hatten zuletzt signalisiert, in Verhandlungen mit Spielern und Beratern einen härteren Kurs fahren zu wollen. Der Vertragspoker mit Abwehrspieler Dayot Upamecano hatte sich sehr lange gezogen. Zwischenzeitlich hatten die Münchner das Angebot zurückgezogen, letztlich fanden die Verhandlungspartner trotzdem zueinander.
Laimer selbst hatte sich zuletzt gelassen zu seiner Zukunft geäußert.
"Im Moment gibt es nicht viele Gespräche. Ich bin noch entspannt", sagte er Mitte Februar gegenüber "Sport Bild" und fügte hinzu: "Man darf sich nicht einen zu großen Kopf machen."
Interesse bei der internationalen Konkurrenz soll Laimer längst geweckt haben. Im Winter habe der FC Bayern eine 40-Millionen-Euro-Offerte des FC Liverpool abgelehnt, berichtete zuletzt das Portal "Fussballdaten.de".





























