Borussia Dortmund und Julian Brandt gehen nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Einen Nachfolger hat der BVB schon im Auge, müsste dafür aber offenbar ein aufsehenerregendes "Tausch"-Paket schnüren.
Wie "Bild" berichtet, ist Archie Gray von Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League der Top-Kandidat der Dortmunder Vereinsbosse bei der Suche nach dem Brandt-Erben.
Der 19 Jahre alte Engländer, der im Mittelfeld vielseitig einsetzbar ist, aber auch innen und rechts außen in der Abwehr spielen kann, gilt bei den abstiegsbedrohten Spurs als möglicher Verkaufskandidat für den Sommer.
Aber: Für Gray wäre demnach eine Ablösesumme in Höhe von rund 40 Millionen Euro fällig - zu viel für den BVB, der nach dem frühen Champions-League-Aus in den Playoff-Duellen mit Atalanta Bergamo zuletzt seine wirtschaftliche Ergebnisprognose nach unten korrigieren musste.
Es heißt daher weiter, ein möglicher Gray-Transfer sei nur zu stemmen, wenn Felix Nmecha den BVB im Gegenzug verlässt. Der 25-jährige Nationalspieler soll Interesse auf der Insel geweckt haben, unter anderem von seinem Ausbildungsverein Manchester City.
Zwar will der BVB den 2028 auslaufenden Vertrag von Nmecha eigentlich gerne verlängern. Sollte es doch zu einem Abschied kommen, schwebt den Schwarz-Gelben aber angeblich eine Ablöse von 70 Millionen Euro vor.
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Damit wäre mehr als genug Geld für einen Gray-Deal vorhanden.
Brandt-Abgang vom BVB "für beide Seiten eine Chance"
Die Trennung von Brandt hatte der BVB nach dem 2:1 beim 1. FC Köln am Samstagabend vermeldet.
"Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bei "Sky".
Sportdirektor Sebastian Kehl merkte an: "Ich habe mich mit Jule hingesetzt. Wir haben die Dinge besprochen und werden ab Sommer getrennte Wege gehen. Das kann für beide eine Chance sein."





























