Eine erneute Aufreger-Szene von Antonio Rüdiger sorgt weiter für Diskussionen. Nun schaltet sich auch der frühere Nationalspieler Mario Basler in die Debatte ein und fordert, dass der Real-Star nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen sollte.
In der jüngsten Ausgabe seines Podcasts "Basler ballert" setzt sich Mario Basler für das Ende der Nationalmannschafts-Karriere von Antonio Rüdiger ein.
Nach der Szene im Spiel gegen Getafe fordert der frühere Bayern-Spieler Bundestrainer Julian Nagelsmann dazu auf, Rüdiger nicht mehr zu berufen.
Vor einer Woche hatte Rüdiger seinen Gegenspieler Diego Rico vom FC Getafe mit dem Knie am Kopf getroffen. Rico unterstellte dem Real-Verteidiger Absicht. Rüdiger habe versucht, "mir das Gesicht einzuschlagen", klagte Rico hinterher im spanischen Radiosender "Cadena Cope"
In die gleiche Kerbe schlägt auch Basler. "Das war für mich keine unglückliche Aktion – das war Absicht", sagte er.
Rüdiger dürfe "nicht einmal mehr in die Nähe der Nationalmannschaft kommen", legte Basler nach. "Wenn der DFB da nicht reagiert, zweifle ich am Menschenverstand."
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Und weiter: "Spätestens jetzt, wenn da der DFB nicht reagiert auf Antonio Rüdiger und ihm klar sagt, es gibt keinen Weg mehr zurück in die Nationalmannschaft, dann stelle ich wirklich alles komplett in Frage."
Rüdiger sei sogar "eine Gefahr für die deutsche Nationalmannschaft", sagte Basler. "Wer in jedem Spiel Ausraster haben kann, eine Rote Karte kriegen kann, der hilft doch einer Mannschaft nicht."
Basler wünscht sich Stammplatz für Undav
Besser zu sprechen ist der 30-malige Nationalspieler auf Stürmer Deniz Undav vom VfB Stuttgart.
"Für mich gibt es überhaupt 0,0 Diskussion, dass Undav nicht bei der WM dabei ist. Du musst sogar darüber nachdenken, ob er nicht in der Stammformation spielen soll", sagte Basler zur anhaltenden Stürmer-Diskussion beim DFB. Undav war zuletzt im Final Four der Nations League nominiert worden und erklärte jüngst, dass er seit dem Winter keinen Kontakt zu Nagelsmann gehabt habe.
"Er ist der beste Deutsche in der Bundesliga. Was soll er noch tun, als jede Woche zu netzen und seine Leistung zu bringen?", fragte Basler. "Er ist kein Weichspüler", der auch der Stimmung in der Kabine helfe.










