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"In Absprache mit den Ärzten und Trainern"

Saison-Aus für deutsches Biathlon-Ass

Erholt sich von Verletzungen: Biathletin Sophia Schneider
Erholt sich von Verletzungen: Biathletin Sophia Schneider
Foto: © IMAGO/Manfred Zeitler
09. März 2026, 11:50
sport.de
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Für die deutsche Biathletin Sophia Schneider ist die laufenden Saison vorzeitig beendet. Das gab die Skijägerin nun bekannt.

Zwei Weltcups in Otepää (Estland) und Oslo (Norwegen) stehen für den Biathlon-Zirkus in dieser Saison noch aus, Sophia Schneider vom Deutschen Skiverband (DSV) wird dann aber nicht noch einmal an den Start gehen. Sie beendete ihre Saison vorzeitig, wie sie auf Instagram mitteilte.

"Aufgrund von zwei Entzündungen der Facettengelenke im Rücken war es für mich nicht mehr möglich, im letzten Trimester noch Wettkämpfe zu absolvieren", begann die 28-Jährige ihren Beitrag.

Schneider hatte den Winter als Teil der IBU-Cup-Mannschaft begonnen, konnte sich dort nach mäßigem Start in Obertilliach und Ridnaun kurz vor Weihnachten in Lenzerheide mit einem Podestplatz mit der Staffel belohnen. Im Sprint und Massenstart sicherte sie sich in der Schweiz auch ihre ersten Top-10-Plätze in den Einzelwettkämpfen. Beim Heim-Wettkampf am Arber machte sie dann mit je zwei zweiten Rängen im Sprint und im Verfolger erneut auf sich aufmerksam.

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Zur Belohnung wurde Schneider für den Heim-Weltcup in Ruhpolding ins A-Team berufen, belegte dort im Sprint und Verfolger die Plätze 30 bzw. 44. Anschließend zählte sie zum Weltcup-Aufgebot in Nove Mesto, wo große Teile der deutschen Stammbesetzung aufgrund der Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele fehlten. Im kurzen Einzel kam sie nicht über den 45. Platz hinaus - es sollten ihre letzten Wettkämpfe werden. 

Verfrühtes Saisonende für Sophia Schneider: "Es ist nicht schön ..."

"Nachdem ich bei dem Weltcup in Nove Mesto bereits starke Rückenschmerzen hatte, habe ich danach alles versucht, um die Problematik wieder in den Griff zu bekommen", so Schneider nun: "Jedoch ist mir das nicht gelungen und nach ein paar sehr herausfordernden Wochen musste ich in Absprache mit den Ärzten und Trainern einsehen, dass es so aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, Wettkämpfe auf höchstem Niveau zu bestreiten."

Dadurch verpasste sie den IBU-Cup-Abstecher nach Lake Placid, wo am vergangenen Wochenende die Saison der zweiten Biathlon-Liga beendet wurde. 

"Es ist nicht schön, wenn man das ganze Jahr hart arbeitet und investiert und dann im Winter zu Hause sitzt und nicht das machen kann, für das man so sehr brennt und lebt. Aber solche negativen Erfahrungen sind eben auch ein Teil des Leistungssports und gehören manchmal dazu", schrieb die Biathletin über ihr verfrühtes Saisonende: "Nun gebe ich meinem Körper die nötige Ruhe und versuche, daraus wieder stärker zurückzukommen."

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