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Nach Sieg im IBU Cup

Biathletin nach Saisonende "mental und körperlich erschöpft"

Biathletin Paula Botet war im IBU Cup nicht zu schlagen
Biathletin Paula Botet war im IBU Cup nicht zu schlagen
Foto: © IMAGO/Richard Merlen
09. März 2026, 10:55
sport.de
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Die Französin Paula Botet hat mit dem Gesamtsieg im zweitklassigen IBU Cup in dieser Saison ihren bislang wohl größten Erfolg ihrer Biathlon-Karriere gefeiert. Dafür ist die 25-Jährige bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen.

Die in den vergangenen Saisons auch immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfene Biathletin Paula Botet hat die Große Kristallkugel im IBU Cup gewonnen. "Es war nicht einfach", betonte sie nun im Gespräch mit "Nordic Magazine".

Denn: Anfang Januar klagte die Skijägerin über Wadenschmerzen, kämpfte sich dann durch die Wettkämpfe im norwegischen Sjusjøen.

"Als wir von Sjusjøen zurückkamen, versuchten wir, Lösungen zu finden, aber es hat mich total ausgelaugt." Nach dem Doppel-Termin in Lake Placid sagt sie nun: "Ich bin völlig erschöpft! Ich bin wirklich müde, habe mich bis zum Äußersten verausgabt. Ich glaube, ich bin mental und körperlich erschöpft."

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In der zweiten Biathlon-Liga war Paula Botet in dieser Saison in 21 von 23 Einzelrennen an den Start gegangen. Beim französischen Heim-Weltcup in Annecy war sie für ihre guten Leistungen zum Saisonstart mit vier Siegen aus sechs Wettkämpfen in den A-Kader gerückt, verpasste dort in zwei Rennen aber eine Platzierung unter den besten 30.

Kurzes Weltcup-Abenteuer verlief enttäuschend

"Leider wusste ich nach dem Sprint und sogar schon nach dem Stehendschießen, dass ich zum IBU Cup zurückkehren werde", blickte sie zurück: "Die Rückkehr verlief normal."

Nach ihrem Sieg im Sprint am Arber habe sie dann den Gesamttitel endgültig in Angriff genommen. In der Folge reichte ein weiterer Sprint-Sieg in Brezno, um sich gegenüber der Konkurrentinnen in die beste Ausgangslage zu bringen. Nach den Europameisterschaften mit drei Top-10-Platzierungen war sie bis zum Saisonende nicht mehr unter den besten 10 zu finden - für die große Kristallkugel reichte es dennoch.

Am Ende sicherte sich Botet auch die kleinen Kugeln in der Sprint- und Verfolgerwertung: "Für mich bedeutet das viel, auch wenn der Gesamtsieg natürlich noch wichtiger ist."

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