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FIA hat "einige Asse im Ärmel"

Nächste Regel-Revolution in der Formel 1?

Nikolas Tombazis schließt Regeländerungen in der Formel 1 nicht aus
Nikolas Tombazis schließt Regeländerungen in der Formel 1 nicht aus
Foto: © IMAGO/IPA Sport/ABACA
09. März 2026, 09:24
sport.de
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Schon nach dem wilden und viel diskutierten Auftakt in Melbourne deuten sich erneute Regeländerungen in der Formel 1 an.

"Die Teams waren sich einig, dass wir uns für die ersten Rennen an die aktuellen Regelungen halten und die Angelegenheit überprüfen sollten, wenn wir etwas mehr Daten haben", zitiert "The Race" Nikolas Tombazis, Head of Single-Seater Technical Matters beim Weltverband FIA. 

Zu Beratungen über mögliche Anpassungen am Regelwerk soll es nach dem kommenden Rennwochenende kommen. 

"Wir beabsichtigen, nach China die Situation beim Energiemanagement zu überprüfen", kündigte Tombazis an. "Wir haben diesbezüglich einige Asse im Ärmel, die wir nicht vor dem ersten Rennen als reflexartige Reaktion einführen wollten und die wir nach China mit den Teams überprüfen werden."

Umgesetzt werden könnten mögliche Änderungen schon zum dritten Grand Prix in Japan.

Formel 1: Max Verstappen klagt über "Chaos hoch und runter"

Mehre prominente Formel-1-Fahrer, allen voran Weltmeister Lando Norris und Vize-Champion Max Verstappen, hatten sich nach dem Rennen in Melbourne kritisch zu Wort gemeldet.

Von "Chaos hoch und runter" sprach Verstappen bei "Viaplay". Die Notwendigkeit, die Batterie im Motor nach dem Entladen wieder aufzuladen, würde im Mittelfeld zu "seltsamen Dingen" führen, die ihn an "Mario Kart" erinnern, so der Niederländer.

Der 28 Jahre alte Superstar betonte: "Fahrer und Fans wollen nur das Beste für den Sport. Wir sind nicht einfach nur um der Kritik willen kritisch. Wir sind aus gutem Grund kritisch, denn wir wollen, dass es die Formel 1 bleibt, also die richtige Formel 1 auf Steroiden."

Auch Norris, der vor Verstappen Fünfter wurde, sprach von "Chaos" und warnte gleichzeitig vor schweren Unfällen durch plötzliche Geschwindigkeitsunterschiede auf der Strecke.

Die Fahrer könnten "nur darauf warten, dass etwas passiert und etwas furchtbar schiefgeht, und das ist keine angenehme Situation".

Lando Norris: "Das ist ein ziemlich schrecklicher Gedanke"

Es könne auf der Strecke zu "Geschwindigkeitsunterschieden von 30, 40, 50 km/h" kommen, sagte der Brite. "Und wenn man sich bei dieser Geschwindigkeit trifft, dann fliegst du, dann fliegst du über den Zaun, und du kannst dir und vielleicht auch anderen großen Schaden zufügen. Das ist ein ziemlich schrecklicher Gedanke."

In Melbourne hatte Mercedes mit George Russell und Kimi Antonelli einen Doppelsieg gefeiert. Während des Rennens gab es zahlreiche ungewöhnliche Überholmanöver, begünstigt auch durch zusätzliche Energieschübe.

In den neuen Formel-1-Hybridmotoren liefert der Elektroantrieb erstmals fast so viel Leistung wie der Verbrenner - eine Entwicklung, die nicht allen gefällt.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team25
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team18
3MonacoCharles LeclercFerrari15
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari12
5GroßbritannienLando NorrisMcLaren10

Australien GP 2026

1GroßbritannienGeorge Russell1:23:06.801h
2ItalienKimi Antonelli+2.974s
3MonacoCharles Leclerc+15.519s
4GroßbritannienLewis Hamilton+16.144s
5GroßbritannienLando Norris+51.741s

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