Das polnische Skisprung-Juwel Kacper Tomasiak geht nach einem anstrengenden Wettbewerbs-Marathon nach eigenen Angaben auf dem Zahnfleisch.
"Ich brauche etwas körperliche Erholung. Ich denke, das sollte mir in den nächsten Tagen gelingen, da ich keine weiteren Aktivitäten geplant habe. Mein Rhythmus war in letzter Zeit etwas durcheinander", sagte der 19-Jährige nach dem Super-Team-Wettbewerb am Sonntag im finnischen Lahti gegenüber "skijumping.pl".
Der dreimalige Olympia-Medaillengewinner weilte am Mittwoch und Donnerstag bei der Junioren-WM in Lillehammer. Dort holte er hinter Österreichs Überflieger Stephan Embacher Silber im Einzel.
Für Tomasiak lief es dabei durchwachsen: Ein 24. sowie ein zehnter Rang in den Einzeln sowie Platz sieben im Super-Team-Wettbewerb zusammen mit Kamil Stoch sprangen lediglich heraus.
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"Ich wäre glücklicher, wenn es an beiden Orten gut gelaufen wäre", betonte der 19-Jährige. "Es war okay, aber nach den Wettkämpfen in Lahti bin ich immer noch ein bisschen unzufrieden."
Skispringen: "Probleme mit der Anlaufposition" bei Kacper Tomasiak
Tomasiak bekannte, er habe bei den meisten meiner Sprünge "Probleme mit der Anlaufposition" gehabt. "Diesmal hat es einfach so geklappt. Wir müssen uns Gedanken über die nächsten Wettkämpfe machen."
Diese steigen in Oslo, Vikersund und Planica - auf Schanzen also, die für Tomasiak allesamt Neuland sind.
"Mal sehen, wie ich mich dort schlage. Neben den Sprüngen selbst gibt es noch das Problem, sich in der gesamten Anlage zurechtzufinden. Sprünge können sich Jahr für Jahr in derselben Anlage völlig unterschiedlich anfühlen", blickte der Youngster voraus.
Tomasiak absolviert seine erste Saison im Skisprung-Weltcup. Bislang sammelte er dabei starke 375 Punkte, was den 17. Rang in der Gesamtwertung bedeutet.
