Der VfL Wolfsburg hat seinen Retter im Abstiegskampf gefunden: Wie die Niedersachsen am Sonntagnachmittag offiziell bestätigten, kehrt Dieter Hecking nach knapp zehn Jahren zu den Wölfen zurück.
Zuvor hatte sich der kriselnde Bundesligist am Tag nach der bitteren 1:2 (1:1)-Heimpleite gegen den Hamburger SV von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen getrennt.
Nun übernimmt Hecking, der bereits von 2013 bis 2016 in Wolfsburg arbeitete. Unter dem Trainerroutinier gewannen die Autostädter den DFB-Pokal und Supercup.
Im September des vergangenen Jahres war der 61-Jährige beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden. Auch beim Revierklub war er als "Feuerwehrmann" installiert worden, den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffte Hecking allerdings nicht.
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"Dieter Hecking bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der aktuellen Situation brauchen. Er kennt den Verein, das Umfeld und auch die Anforderungen der Bundesliga sehr genau", begründete VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler die Wahl.
Man sei "überzeugt, dass er der Mannschaft mit seiner Ruhe, seiner Expertise und seiner klaren Linie die nötige Stabilität geben wird, um unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen."
VfL Wolfsburg historisch schlecht
Auf Hecking wartet jetzt jede Menge Arbeit: Seit acht Partien wartet der VfL auf einen Sieg, es ist die schlechteste Saison in der Vereinsgeschichte seit dem Aufstieg 1997. Als Tabellen-17. droht der erstmalige Abstieg aus der Bundesliga.
Die Lage ist kritisch, am Samstag entlud sich der Frust der Fans in Gesängen ("Wir haben die Schnauze voll") und im Zünden von Pyrotechnik. Auch die Mannschaft wurde beschimpft. Kapitän Maximilian Arnold sprach von "Frustration pur".
Dennoch ist Hecking optimistisch: "Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt. Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben."






























