Beim VfL Wolfsburg ging es zuletzt drunter und drüber. Wie jetzt enthüllt wurde, musste kürzlich der Busfahrer (!) der Bundesliga-Mannschaft gehen, weil er Unruhe ins Team gebracht haben soll.
Wie die "Sport Bild" berichtet, sollen "toxische Kollegen und Verhaltensweisen" intern beim VfL Wolfsburg für ein vergiftetes Klima gesorgt haben. Die Probleme würden weit über die Mannschaft und die sportliche Führung, die vor wenigen Tagen ausgetauscht wurde, hinausreichen.
Demnach sollen noch vor den Entlassungen von Trainer Daniel Bauer und Sportchef Peter Christiansen ein Koch sowie der Busfahrer freigestellt worden sein. Letzterer habe für "zu viel Unruhe in der Nähe der Mannschaft gesorgt".
Ein weiteres Indiz für das totale Chaos, das in den vergangenen Wochen in der Autostadt herrschte.
In Wolfsburg will man nun die Kräfte bündeln und den Umschwung erzwingen. Neuer Hoffnungsträger ist Rückkehrer Dieter Hecking, der mit dem VfL vor zehn Jahren durchaus erfolgreich gewesen war und 2015 den DFB-Pokal gewonnen hatte.
Dass der 61-Jährige in dieser Saison bereits der dritte Übungsleiter nach Paul Simonis und Bauer ist, zeigt freilich: Das größte Problem der Wölfe saß nie auf der Bank, sondern ist der Kader mit all seinen sportlichen Lücken und atmosphärischen Störungen.
Hecking scheiterte mit Rettungsmission in Bochum
Heckings erstes Spiel mit dem VfL findet am kommenden Samstag beim Champions-League-Aspiranten 1899 Hoffenheim statt. Danach folgt gegen Werder Bremen das erste von noch vier Spielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.
Zur Wahrheit gehört: Im vergangenen Jahr scheiterte Hecking an einer Rettungsmission. Mit dem VfL Bochum stieg er am Ende der Saison aus der Bundesliga ab, musste wenige Monate später nach einem Fehlstart im Unterhaus seine Koffer packen.
Und doch lebt der Altmeister Optimismus vor, will den Karren mit seiner Erfahrung aus dem Dreck ziehen. Im gesamtem Verein soll sich das Klima grundlegend wandeln - auch auf den Busfahrten vor und nach den Spielen.




























