Gleich bei seinem ersten Rennen im der Radsport-Saison 2026 hat Tadej Pogacar die Konkurrenz eindrucksvoll in die Schranken verwiesen. Bei der Strade Bianche triumphierte der slowenische Superstar nach einer knapp 80 Kilometer langen Solo-Fahrt. Sein Teamchef wählte anschließend Worte, die die Konkurrenz überhaupt nicht gerne hören dürfte.
"Tadej ist stärker als je zuvor, er wird immer besser. Er überrascht uns immer wieder", sagte UAE-Chef Mauro Gianetti nach der nächsten Machtdemonstration seines Superstars beim Schotter-Rennen in der Toskana. "Wir wussten, dass er stark und in Form war, weil wir die Trainingsdaten und seine Leistung sehen konnten."
Dennoch: "Dann ist das Rennen eben doch ein Rennen, und selbst Tadej muss noch fahren und gewinnen, auch wenn es manchmal so aussieht, als wäre es ganz einfach für ihn." Nach insgesamt 203 Kilometern, davon 64 auf nicht asphaltierten Pisten, lag der Weltmeister auf der Piazza del Campo in Siena eine Minute vor dem erst 19 Jahre alten Franzosen Paul Seixas (Decathlon), Dritter wurde Pogacars mexikanischer UAE-Kollege Isaac del Toro (+1:09).
Radsport: "Toller Saisonstart" für Pogacar
Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte der Slowene in der Toskana gewonnen, 2022 ebenfalls. Mit vier Siegen ist er nun alleiniger Rekordhalter bei insgesamt 20 Ausgaben. Bereits nach seinem Titel-Hattrick hatten die Veranstalter verkündet, nach Pogacar einen Gravel-Abschnitt zu benennen.
Trotz seiner langen Solo-Fahrt Sieger stellte Pogacar im Anschluss an das Rennen vor allem die Teamleistung in den Vordergrund. "Es war traumhaft zu sehen, wie wir als Team zusammengearbeitet haben. Ich bin einfach sehr glücklich", so der Superstar: "Es ist ein toller Saisonstart. Heute war der erste Tag, wir gehen es jetzt Rennen für Rennen an."
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Auch bei seinen Siegen 2022 und 2024 hatte Pogacar rund 80 km vor dem Ziel an diesem Anstieg attackiert. 2025 siegte Pogacar ebenfalls als Solist - obwohl er zuvor gestürzt war. Weiter geht es für Tadej Pogacar am 21. März bei Mailand-Sanremo, dem ersten Radsport-Monument des Jahres und einem von nur zwei der großen Klassiker, die er noch nicht gewonnen hat. Dort trifft er unter anderem auf Konkurrent Mathieu van der Poel.




