Borussia Dortmund und Julian Brandt gehen im kommenden Sommer getrennte Wege. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte entsprechende Berichte am Samstagabend.
Für Offensivspieler Julian Brandt ist das Kapitel BVB nach der laufenden Spielzeit beendet.
"Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird", bestätigte Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem knappen 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln gegenüber "Sky". Zuvor hatte "Bild" über die überraschende Trennung berichtet.
Ricken führte aus: "Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt. In ein paar Wochen wird er 30. Wir werden uns neu orientieren. Das kann auch für beide Seiten eine Chance sein. Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander." Zuletzt hatten die "Ruhr Nachrichten" noch berichtet, dass zwischen Klub und Spielerseite Gespräche über eine Verhandlung geführt wurden und diese in Richtung Verlängerung zeigten.
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Brandt spielt seit 2019 für Borussia Dortmund, kam damals aus Leverkusen in den Pott. Der dienstälteste BVB-Profi gehört mit einem angeblichen Jahresgehalt von acht Millionen Euro zu den Topverdienern der Schwarzgelben.
Der gebürtige Bremer, 48-facher Nationalspieler (3 Tore), absolvierte bislang 297 Pflichtspiele für Schwarz-Gelb (56 Tore, 68 Vorlagen). Trotz seiner zahlreichen Torbeteiligungen war Brandt beim BVB nie gänzlich unumstritten. In der laufenden Spielzeit kommt er auf zehn Tore und zwei Vorlagen in 31 Pflichtspielen. Mit der Borussia gewann er in der Saison 2020/21 den DFB-Pokal.
Immer wieder hatte es Spekulationen über einen möglichen Abschied von Brandt gegeben, etwa ins Ausland. Aston Villa aus der Premier League wurde beispielsweise als ein mögliches Ziel für den offensiven Mittelfeldspieler gehandelt.






























