Beim VfL Wolfsburg berät man nach dem 1:2 (1:1) gegen Aufsteiger Hamburger SV über die Zukunft von Cheftrainer Daniel Bauer, eine Trennung ist wahrscheinlich.
Der VfL Wolfsburg hat kurz nach der nächsten Niederlage in der Fußball-Bundesliga offen gelassen, ob man gemeinsam mit Trainer Daniel Bauer in die kommenden Spiele geht. Wölfe-Sportdirektor Pirmin Schwegler sagte bei "DAZN" zu den nächsten Schritten: "Die Nacht wird, glaube ich, kurz. Wir werden Gespräche führen, das analysieren und dann werden wir sehen."
Im Anschluss werde man "eine Entscheidung treffen, damit wir in Hoffenheim wieder so viele Prozentpunkte, wie wir zusammenbekommen können, auch zusammenbekommen, um dort konkurrenzfähig zu sein", so der Ex-Profi.
Daniel Bauer ist mit seinem Team seit acht Spielen ohne Sieg, bereits seit Längerem weht dem Trainer-Novizen eisiger Gegenwind entgegen. Wolfsburg liegt neun Spieltage vor Saisonende somit auf einem direkten Abstiegsplatz.
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Der 43-Jährige ist erst knapp vier Monate im Amt, im November hatte er den Niederländer Paul Simonis ersetzt. Rund um den Jahreswechsel war Bauer vom Interims- zum Cheftrainer befördert worden.
Hecking angeblich Top-Kandidat - Hamann bringt Magath ins Spiel
Als Nachfolger werden Dieter Hecking, Friedhelm Funkel und Thomas Reis gehandelt, nach Infos von "AZ/WAZ" soll die Wahl auf Hecking fallen. Bereits in den vergangenen Tagen sollen demnach Gespräche mit möglichen Nachfolgern geführt worden sein.
Dieter Hecking hatte den VfL Wolfsburg schon einmal trainiert. Der 61 Jährige arbeitete von 2013 bis 2016 bei den Niedersachsen und gewann in dieser Zeit mit dem Klub den DFB-Pokal und den Supercup. Im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden.
"Sky"-Experte Dietmar Hamann brachte unterdessen einen anderen Trainer ins Spiel: "Die Rettung hat einen Namen: Felix Magath. Da gibt es für mich keine zwei Meinungen. Du brauchst einen, der den Druck von der Mannschaft nimmt und erfahren ist."































