Der Mainzer Mittelfeldspieler Paul Nebel wird mit einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart bezog der 23-Jährige Stellung. Auch Sportdirektor Niko Bungert äußerte sich.
Paul Nebel will von den aufkommenden Gerüchten um seine Person und einen möglichen Wechsel im Sommer zu Eintracht Frankfurt nichts wissen. Sein Vertrag bei Mainz 05 endet im Juni 2027, eine adäquate Ablösesumme dürften die Rheinhessen nur noch im kommenden Sommer erhalten. Zudem hatte Nebel unlängst seinen Berater gewechselt, wird nun von der Agentur Sports360 betreut.
"Dass ich meinen Berater gewechselt habe, könnt ihr interpretieren, wie ihr wollt", wird Nebel nach dem 2:2 (1:0) seiner Mainzer gegen den VfB Stuttgart von "Bild" zitiert: "Das war meine Entscheidung und da will ich eigentlich nicht mehr zu sagen. Mainz 05 und ich haben ein super Verhältnis. Die wissen schon ganz genau, wie es aussieht."
Bis zu zwölf Millionen Euro für Paul Nebel?
Nebel versicherte, er habe "den kompletten Fokus auf Mainz 05", zudem verwies er auf seinen Vertrag bis 2027. "Deshalb gibt es da nicht mehr zu sagen. Ich musste auch wieder in die Spur finden. Das war für mich das Wichtigste. Ich komme hier aus der Jugend und habe dem Verein viel zu verdanken. Ich möchte nicht, dass wir absteigen. Mein kompletter Fokus ist darauf, ein erfolgreiches Saisonende zu haben."
Die "Allgemeine Zeitung" hatte berichtet, dass Eintracht Frankfurt beim Nebel-Lager angeklopft hat, auch "Bild" weiß von einem grundsätzlichen Interesse. Dem Boulevardblatt zufolge könnte die Ablösesumme im Falle eines Wechsels im Sommer elf bis zwölf Millionen Euro betragen.
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Der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert wiegelte die Spekulationen um einen möglichen Abschied des Mittelfeldspielers derweil entschieden ab. "Was sollen wir jetzt irgendwelche Gerüchte entfachen? Das gibt es bei uns nicht. Paul ist da ganz klar und wir sind es auch. Wir haben gemeinsam das Ziel, mit einem Jungen aus unserer eigenen Jugend, die Klasse zu halten. Und was darüber hinaus im Sommer passiert, das interessiert uns heute nicht", zitiert "Bild".
Nebel kommt in dieser Saison auf 21 Bundesliga-Partien, in denen er ein Tor und eine Vorlage liefern konnte.






























