Der erste Trainingstag der neuen Formel-1-Saison verlief aus Sicht von Red Bull mit Höhen und Tiefen. Nachdem auch Max Verstappen mit einigen technischen Problemen zu kämpfen hatte, äußerte sich am Freitag Teamchef Laurent Mekies zum derzeitigen Entwicklungsstand bei Red Bull.
Das 1. Freie Training konnten sowohl Max Verstappen als auch Isack Hadjar in ihrem RB22 noch mit vielversprechenden Leistungen absolvieren. 27 beziehungsweise 24 Runden spulten die beiden ab, setzten dabei die dritt- und viertschnellste Zeit der Session. In FP1 lagen die Red Bull damit unter anderem vor beiden Mercedes und McLaren.
Die zweite Session verlief mit den Plätzen sechs (Verstappen) und neun (Hadjar) dann um einiges schlechter, wobei dem neuen Verstappen-Teamkollegen über 1,2 Sekunden auf Oscar Piastri im McLaren fehlten.
"Es fühlt sich an wie der erste Schritt auf einem langen Weg", meinte Red-Bull-Teamchef Laurent Meckies auf den ersten Trainingstag in Melbourne angesprochen. Er führte über die ersten Sessions im neuen F1-Jahr weiter aus: "Die erste Session war relativ geschmeidig, die zweite dann weniger. Wir konzentrieren uns auf jeden Fall auf uns selbst und wissen, was wir tun müssen. Später schauen wir uns dann die anderen an."
Verstappen mit Problemen in FP2
Sorgen bereitete auch ein technisches Problem bei Max Verstappen. Der viermalige Weltmeister war zu Beginn des zweiten Trainings in der Boxengasse ausgerollt und musste zurück in die Garage geschoben werden. Insgesamt kam er im FP2 nur auf 13 gefahrene Runden.
Auch Mekies ärgerte sich über die verlorene Zeit: "Es sind so viele Dinge, die wir immer noch entdecken bei diesen Autos. Hauptsächlich beim Chassis und beim Antriebsstrang. Es geht darum, das meiste aus diesen Sessions rauszuholen. Wir sind immer noch in der Lernphase."
Nach den derzeitigen Eindrücken könnte es für den neuen Red-Bull-Boliden zunächst eng werden, ganz vorne mitzufahren. In der Spitze und in Sachen Haltbarkeit hinterließen vor allem Mercedes und Ferrari die besseren Impressionen.


