Auch wenn Michael Olise noch bis 2029 beim FC Bayern unter Vertrag steht, hält das die internationale Konkurrenz nicht davon ab, sich intensiv mit einer Verpflichtung des Franzosen zu beschäftigen. Ein Insider warnt den Rekordmeister davor, sich mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung nicht allzu viel Zeit zu lassen.
"Da Olises Vertrag noch drei Jahre läuft, hat der FC Bayern grundsätzlich Zeit", betonte "Bild"-Fußballchef Christian Falk im Podcast "Bayern Insider", fügte aber hinzu: "Aber natürlich haben sie auch gehört, dass Liverpool interessiert ist und Manchester City den Spieler beobachtet." Die Situation sei daher "kompliziert", da man nebenbei auch mit Harry Kane und Konrad Laimer verlängern wolle.
Im Sommer 2024 war Olise für 53 Millionen Euro von Crystal Palace aus London nach München gewechselt, schlug dort sofort ein. In bislang 91 Pflichtspielen markierte der 24-Jährige 33 Treffer und verbuchte 48 Vorlagen. Dennoch zählt der gebürtige Londoner nicht zu den absoluten Topverdienern an der Säbener Straße. Für den FC Bayern bedeutet das ein gewisses Risiko, so Falk.
FC Bayern droht "gefährliches Spiel"
"Olise gehört derzeit nicht zu den Topverdienern, verdient aktuell etwa 15 Millionen Euro pro Jahr. Jamal Musiala und Harry Kane verdienen vielleicht etwa 10 Millionen Euro mehr", erklärte der für gewöhnlich gut informierte Sportjournalist: "Es ist ein etwas gefährliches Spiel: Je länger man wartet, desto eher werden andere Vereine dazu verleitet, zum Telefon zu greifen und den Spieler anzurufen."
Schließlich könnten interessierte Vereine den Leistungsträger mit einer satten Gehaltserhöhung locken. "Bayern könnte dem Rechtsaußen sicherlich mehr Geld bieten als aktuell, aber je länger sie warten, desto komplizierter wird die Situation", warnte Falk den deutschen Fußball-Rekordmeister: "Bayern will keinen weiteren 'Upamecano-Fall'. Das will niemand!"
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Mit dem Innenverteidiger hatte sich der Bundesliga-Spitzenreiter erst nach langen Verhandlungen einigen können. Erst in allerletzter Sekunde stimmte der Abwehrchef dem Vertragsangebot der Münchner zu.


























